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Keine Alarmstufe mehr: Elbfähren in Dresden wieder in Betrieb

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Erst das Hochwasser, dann gefrorenes Treibgut: Die Dresdner Verkehrsbetriebe sind mit Hochdruck bei Aufräumarbeiten an den Fährstellen beschäftigt. Am Freitag (12.01.24) soll die Autofähre in Pillnitz wieder starten. Johannstadt folgt dann kommende Woche. Alle anderen Fähren sind bereits wieder im Einsatz.

Durch das angeschwemmte und festgefrorene Treibgut, vermischt mit reichlich Schlamm, konnten die Landungsbrücken an einigen Stellen nicht mehr bewegt werden. Das ist für den Betrieb aber notwendig, so die DVB. Die Anleger müssen passend zum jeweiligen Wasserstand verschoben werden.

An der am stärksten betroffenen Fährstelle Johannstadt sei dazu ein Bagger und möglicherweise auch ein Kran nötig, der die Landungsbrücke an einem der Elbufer aus dem Wasser hebt. Daher dauere das Aufräumen dort noch bis Mitte nächste Woche. Das Treibgut in Kleinzschachwitz und Pillnitz soll angetaut und dann entfernt werden.

Fahrgäste können sich auf der DVB-Homepage www.dvb.de, über die DVB-Handy-App oder telefonisch unter der Hotline 0351-8571011 über den aktuellen Stand des Fährbetriebes informieren.

Für die Elbe in Dresden gilt keine Hochwasser-Alarmstufe mehr. Der Wasserstand der Elbe am Pegel Dresden sank in der Nacht auf Donnerstag unter die Vier-Meter-Marke, erstmals seit knapp drei Wochen. Die Stadt hob die Alarmstufe 1 auf, am Nachmittag wurden 3,72 Meter gemessen - normal an der Augustusbrücke in der Landeshauptstadt sind zwei Meter. Die Hydrologen rechnen jedoch damit, dass der Fluss auch in den nächsten Tagen mehr Wasser führt.