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Steuerschätzung: Unland für Steuerentlastung und Schuldenabbau

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Sachsens Finanz­mi­nister Georg Unland (CDU) sieht angesichts guter Steuer­pro­gnosen Entlas­tungen und Schul­den­abbau in Sicht. „Die neuen Zahlen belegen, dass es bei weiter guten Rahmen­be­din­gungen Zeit für eine spürbare Steuer­ent­las­tung ist“, kommen­tierte Unland am Donnerstag die Mai-Steuer­schät­zung: „Darüber hinaus sollte die aktuelle Einnah­me­lage für wichtige, langfristig ausge­rich­tete Schlüs­se­l­in­ves­ti­tionen sowie konse­quent zum Schul­den­abbau genutzt werden. Dieser Dreiklang ist der Maßstab für eine gute Zukunft unseres Landes.“Die Experten für die Steuer­schät­zung hatten diesmal in Bad Muskau (Ostsachsen) getagt und am Donnerstag ihre Ergeb­nisse vorge­tragen. Demnach kassiert der Staat in den kommenden Jahren weit mehr Steuern als bisher erwartet und hat so größeren Spiel­raum für Ausgaben oder Entlas­tungen der Bürger. Bund, Länder und Kommunen können bis zum Jahr 2021 mit 54,1 Milli­arden Euro mehr Steuer­ein­nahmen rechnen als noch im November vorher­ge­sagt. Gründe sind die gute Konjunktur, eine Rekord­be­schäf­ti­gung sowie höhere Löhne und Firmen­ge­winne. Vor allem die Länder und Kommunen profi­tieren davon.Unland trat aller­dings wie gewohnt auf die Eupho­rie­bremse. Die konkreten Auswir­kungen für Sachsen sollen nun berechnet und in den kommenden Wochen vorge­stellt werden, hieß es. (DPA)