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Steuerschaden von rund 58,6 Millionen Euro in Sachsen aufgedeckt

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Mehr Prüfungen, höhere Strafen, weniger Erlös: Sachsens Steuer­fahnder haben 2015 einen Steuer­schaden von rund 58,6 Millionen Euro aufge­deckt. Das ist jedoch weniger als die Hälfte der Summe des Vorjahres. Nach Angaben des Landes­amtes für Steuern und Finanzen (LSF) in Dresden vom Mittwoch entfiel mit etwa 31,4 Millionen Euro der überwie­gende Teil auf die Umsatz­steuer. Es gab insge­samt 1295 Prüfungen, 65 mehr als 2014. Und auch die Zahl der bearbei­teten Anzeigen, Prüfbe­richte und Steuer­straf- und Bußgeld­ver­fahren lag mit 17 400 um ein Viertel höher.Die Ergeb­nisse in der Steuer­fahn­dung seien stark von Einzel­fällen geprägt und unter­lägen jährli­chen Schwan­kungen, erklärte ein LSF-Sprecher die Entwick­lung. Die starke Diffe­renz ergebe sich, weil 2014 mehrere größere Einzel­fälle abgeschlossen wurden.2015 ergingen in etwa 350 Fällen Urteile und Straf­be­fehle wegen hinter­zo­gener Steuern und Subven­ti­ons­be­trugs über zusammen knapp 34 Millionen Euro. 2014 waren es 50 Fälle weniger, dafür 1,5 Millionen Euro mehr Erlös. 2015 wurden im Zuge dessen Geldstrafen von rund 1,2 Millionen Euro und rund 87,6 Jahre Freiheits­strafe verhängt - im Jahr zuvor waren es rund eine Million Euro und gut 16 Jahre weniger. (DPA)