Stein auf Stein:
Neues Fotomotiv an ehemaliger Carolabrücke
Die Stelle am Elbufer, wo bis vor anderthalb Jahren noch die Carolabrücke übers Wasser führte, bekommt Stein für Stein eine neue Touristenattraktion. Und es ist keine Brücke…
Derzeit bauen dort immer mehr Unbekannte aus Elbkieseln und herumliegendem Bauschutt kleine Steintürmchen. Ähnlich wie am Ostseestrand: Unten die großen, dicken, oben die kleineren Steinchen. Das Fotomotiv taucht immer öfter mit der legendären Altstadtkulisse im Hintergrund im Netz auf.
Auf der eigentlichen Brücken-Baustelle werden auch noch Steine bewegt. Nach Angaben der Stadtverwaltung holt das Baggerschiff noch die letzten Wasserbausteine aus der Elbe. Diese wurden vor Monaten versenkt, um eine feste Baustraße im Fluss zu errichten. Zudem gäbe es noch Untiefen in der Elbe, die ebenfalls noch zugeschüttet werden müssen. Und in Richtung Augustusbrücke würden noch Reste des Kies-Zwischenlagers beseitigt und die Böschung begradigt.
Bei den eigentlichen Plänen zum Brücken-Neubau sitzen vier Architekturbüros über ihren finalen Entwürfen. Diese sollen am 26. Mai der Öffentlichkeit vorgestellt werden.

