Städtisches Klinikum Dresden setzt auf Strom von „oben“
Auch das Städtische Klinikum Dresden verstärkt seine Klimaschutzmaßnahmen. Bis November 2024 werden an den Standorten Friedrichstadt und Neustadt/Trachau acht Photovoltaikanlagen installiert. Insgesamt 11 Klinikgebäude bekommen entsprechende Module auf's Dach. Sie haben eine maximale Leistung von 700 Kilowatt., wie eine Sprecherin mitteilte.
Erzeugter Strom wird zu 100 Prozent intern genutzt
Als ein Großverbraucher von Energie mit 1.400 Betten, zwei Hubschrauberlandeplätzen sowie zahlreichen medizinischen Großgeräten wie Röntgen, Computertomografie und Magnetresonanztomografie, Anlagen zur Kälteerzeugung, verbraucht das Klinikum 14,3 Gigawattstunden Strom pro Jahr. Die neu installierten Photovoltaik-Module werden voraussichtlich etwa 592.000 Kilowattstunden pro Jahr produzieren und somit einen Teil des Energiebedarfs kompensieren.
Spart nicht nur Kosten sondern auch CO2
Jährlich werden so etwa 322 Tonnen CO2 vermieden, was laut Klinikum dem Emissionsäquivalent von 1.960 Fahrten mit einem Mittelklasse-PKW von Dresden nach Paris entspricht. Die Umsetzung dieser Maßnahme wird durch Fördermittel der Landeshauptstadt Dresden in Höhe von 1.2 Millionen Euro unterstützt.