Städtische Museen mit neuen Ausstellungen
Die Museen der Stadt stellen sich mit der Wiedereröffnung nach dem letzten Lockdown neu auf und will mit neuen Ausstellungen wieder zahlreiche Besucher in die Einrichtungen locken.
So will die Städtische Galerie das künstlerische Werk der Dresdner Malerin, Grafikerin und Objektkünstlerin Angela Hampel. Für die Ausstellung werden wesentliche Werke ihres Schaffens von den 1980er Jahren bis heute zusammengetragen, dazu zählen Gemälde, Zeichnungen, Druckgrafik sowie zwei große Installationen. Die Ausstellung geht vom 24. Mai bis 11. September.
In den Technischen Sammlungen wird es sich um hölzerne Schreibmaschinen drehen. Mit fünf verschiedenen Konstruktionen einer Maschine zum Schreiben hatte der Südtiroler Zimmermann Peter Mitterhofer vor 170 Jahren den Weg zu einer der wichtigsten Erfindungen des Industriezeitalters geebnet. Zusammen mit dem Stadtmuseum von Meran und dem Technischen Museum Wien wurde eine Virtual-Reality-Erzählung entwickelt, in denen die Besucher in die hölzerne Schreibmaschine eintauchen können und einiges über die tragische Lebensgeschichte des Mitterhofers lernen. Die Eröffnung der Ausstellung ist für Oktober geplant.
Das Stadtmuseum widmet sich dem Wirken von Heinrich Tessenow, einem der bedeutendsten deutschen Architekten der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Er entwarf unter anderem das Festspielhaus in Hellerau. In Dresden wirkte Tessenow außerdem noch im Bereich Architektur und Möbel sowie als Professor an der Akademie der Künste. Die Ausstellung ist vom 15. Oktober bis 16. April 2023 zu sehen.
Bereits ab Sonntag beleuchtet das Carl-Maria-von-Weber-Museum erstmals das Leben und Werk der beiden Söhne des Komponisten. Der älteste Sohn, Max Maria von Weber, war Ingenieur und prägte die Entwicklung des Eisenbahnwesens, schuf einige literarische Werke und war Biograf seines Vaters. Bis zum 25. September geht die Ausstellung (mit dpa).
Die einzelnen Ausstellungen finden Sie hier.