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Stadtverwaltung schaltet neue Webseite frei

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Die Stadt Dresden hat am Mittwoch­morgen ihre neue Webseite freige­schaltet. Der neue Auftritt der Landes­haupt­stadt wird am Nachmittag bei der Verlei­hung des sogenannten eTown-Awards offiziell vorge­stellt. Dresden.de präsen­tiert sich nun in moderner Kache­l­optik, bindet nun auch Elbpegel, Wetter­daten und die bisher bekannten Infor­ma­ti­ons­an­ge­bote der Ämter ein. Zudem können Nutzer nun wählen, ob sie als Bürger oder als Tourist Dresden.de besuchen, um passge­naue Infor­ma­tionen zu erhalten. 30.000 Seiten umgezogenRund 30.000 Seiten sind bereits umgezogen, nach Angaben von Stadt­räten fehlen aller­dings noch einige Inhalte von der alten Webseite. Auch an einem umfas­senden Veran­stal­tungs­ka­lender müsse noch gearbeitet werden. Zudem fehlt noch das Online-Petitions-Modul, das der Stadtrat im April 2014 beschlossen hatte, bemän­gelt Grünen-Stadtrat Thorsten Schulze. Die Abfall-Themen und der Veran­stal­tungs­ka­lender sollen in den nächsten Wochen ergänzt werden, teilte die Stadt mit. Wichtigste Punkte seien nun die besser Naviga­tion, zudem seien die Webseiten nun auch auf Google-Suchen besser abgestimmt. Zudem kann die Webseite auch auf Handys oder Tablets durch das "Respon­sive Webde­sign" optimal darge­stellt werden. 35.000 Euro inves­tiertDie Neuge­stal­tung hat 35.000 Euro gekostet, teilte das Büro des Oberbür­ger­meis­ters mit. Der Betrieb der Website kostet 95.000 Euro im Jahr. Bislang seien die Kosten durch die Vermark­tung der Seite getragen worden, teilte OB-Bürolei­terin Doris Schmidt-Krech mit. Eine eigene Facebook-Seite der Stadt wird in den nächsten Monaten im Rathaus weiter disku­tiert, bislang gibt es dazu nur das Angebot der Dresden Marke­ting GmbH. Über die Vergabe der Website-Vermark­tung war monate­lang im Rathaus und Stadtrat gestritten worden. Aufgrund von Formfeh­lern musste das Verfahren neu aufge­rollt werden. Daraufhin hat der städti­sche IT-Eigen­be­trieb das Hosting der Website selbst übernommen, die Gestal­tung des Auftritts übernahm die Berliner Agentur "Cosmo­blonde". Die Vermark­tung übernahm ein Konsor­tium aus dem DD+V Verlag (SZ) und dem Unter­nehmen Maxity. Die Stadt bittet die Nutzer nun auch um Feedback, um Fehler auf der neuen Website aufzu­spüren:http://www.dresden.de