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Stadtrat gibt Millionen für Kulturprojekte frei

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Der Stadtrat hat zwei millio­nen­schwere Kultur­pro­jekte auf den Weg gebracht. Der Kultur­pa­las­tumbau wird von allen Experten auf 81 Millionen Euro geschätzt - der Stadtrat gab am Abend grünes Licht für den Total­umbau. Ab dem Sommer ist der Kulti wegen Brand­schutz­män­geln geschlossen. Ab 2015 soll die Philhar­monie wieder im Kultur­pa­last spielen können. Auch Herku­les­keule und die Biblio­thek sollen mit in den Kultur­pa­last.Grünes Licht für Kultur­kraft­werkFür das Kultur­kraft­werk Mitte werden 87 Millionen Euro veran­schlagt. Dort sollen die Operette und das TJG einziehen. Der Stadtrat geneh­migte das Projekte mit breiter Mehrheit - nun können die Planungen starten. Im März 2013 soll der Stadtrat über den Zuschlag entscheiden, ab November 2013 könnte dann gebaut werden. 2016 soll das Kraft­werk fertig sein. Oberbür­ger­meis­terin Orosz bezeich­nete beide Projekte, als die wichtigsten Kultur­bau­pro­jekte seit der Wende - sie stehe hinter den Projekten.40-jähriges Dienst­ju­bi­läum für OroszZum Auftakt der Sitzung übergab Sachsens Innen­mi­nister Markus Ulbig Blumen an Oberbür­ger­meis­terin Orosz und gratu­lierte ihr zum 40-jährigen Dienst­ju­bi­läum. 13. Februar: Frank Richter will wieder vermit­telnZunächst ist im Rat in einer aktuellen Stunde über den 13. Februar debat­tiert worden - die CDU fordert künftig mehr auf stilles Gedenken zu setzen. Die Arbeit der AG 13. Februar solle fortge­setzt werden, dafür plädierten auch LINKE und Grüne. Beide Fraktionen kriti­sierten die Krimi­na­li­sie­rung fried­li­cher Demons­tranten. AG-Moderator Frank Richter sagte im Rat: "Die Stadt hatte dieses Jahr das Glück des Tüchtigen." Bei perso­neller Verstär­kung würde Richter auch für das kommende Jahr zur Verfü­gung stehen. Richter ist Leiter der sächsi­schen Landes­zen­trale für politi­sche Bildung. Er hatte in diesem Jahr alle Fraktionen an einen Tisch geholt und beim Streit im Umgang mit dem Datum vermit­telt.