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Stadtfest kommt auf den Prüfstand

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Die Vorfälle bei Chemnitzer Stadt­fest sollen einge­hend unter­sucht werden. Das hat Oberbür­ger­meis­terin Barbara Ludwig angekün­digt. Aus der Analyse will sie mögliche Konse­quenzen für künftige Veran­stal­tungen ableiten. Ludwig warnte aber vor Schnell­schüssen. Es gebe derzeit keinen Anlass, schnell etwas zu entscheiden. "Wir nehmen aber alles ernst, auch die Dinge, die nebenher gelaufen sind" so Ludwig weiter. Auch die CWE als Organi­sator überprüft ihr Konzept. Geschäfts­führer Sören Uhle will vor allem die Kommu­ni­ka­tion verbes­sern. Beson­ders im Umgang mit sozialen Medien müsse man künftig sehen, wie man besser gegen­steuern könne. Das Stadt­fest war von mehreren Massen­schlä­ge­reien überschattet worden - es gab insge­samt 16 Verletzte. Im Internet sorgten Gerüchte über massive sexuelle Übergriffe für Aufre­gung. Polizei und CWE reagierten darauf erst spät und demen­tierten die Vorfälle. Es sei ein fried­li­ches Famili­en­fest gewesen, mit nur zwei Straf­taten mehr als im Vorjahr.