Stadtentwicklung: Das wollen die Dresdnerinnen und Dresdner
Mehr als 7.500 Dresdnerinnen und Dresdner haben sich an der Online-Umfrage zur Stadtentwicklung beteiligt - jetzt liegen die Ergebnisse vor.
Besonders hoch wurden die Themen bezahlbares Wohnen und Klimaschutz bewertet. Die Teilnehmer wünschen sich eine grüne Stadt, die Ressourcen schont. Wichtig sei außerdem eine ausgewogene Balance zwischen einer vielfältigen Wirtschaftsstruktur bei gleichzeitig hoher Lebensqualität. Auch die Stärkung der sozialen Teilhabe sowie der Ausbau einer transparenten Beteiligungskultur wurden von den Bürgerinnen und Bürgern als zentrale Bausteine für das Dresden der Zukunft benannt.
Hohe Resonanz
Für die weitere Entwicklung Dresdens hat die Stadtverwaltung einen Plan: das sogenannte Integrierte Stadtentwicklungskonzept, kurz INSEK. Das legt Ziele, Maßnahmen und konkrete Schlüsselprojekte der Stadtentwicklung in Bereichen wie Wohnen, Mobilität und Umwelt fest, um Dresden noch lebenswerter zu machen. Im Januar und Februar 2026 hatte die Stadt dazu aufgerufen, Ideen, Wünsche und Kritikpunkte für die zukünftige Entwicklung Dresdens über eine Online-Umfrage abzugeben.
Die Resonanz war außerordentlich hoch. Über den Zeitraum von vier Wochen hinweg beteiligten sich allein rund 7.500 Menschen mit vollständig ausgefüllten Fragebögen an der Online-Umfrage. Im Rahmen einer offenen Frage wurden dabei von den Bürgerinnen und Bürgern auch rund 5.000 formulierte Visionen für das zukünftige Dresden abgegeben.
Parallel zur Online-Befragung hatten die Dresdnerinnen und Dresdner im Stadtforum vier Wochen lang die Möglichkeit, sich über das Konzept zur Stadtentwicklung zu informieren. An insgesamt 20 Thementagen nutzten etwa 600 Besucherinnen und Besucher die Gelegenheit, vor Ort direkt mit den Fachleuten aus den städtischen Ämtern ins Gespräch zu kommen, Informationsangebote wahrzunehmen und ihre Meinung zu zentralen Fragestellungen abzugeben, etwa an Abstimmungsstationen zu spezifischen Themen.
Wie geht es weiter?
Die nun veröffentlichte Dokumentation auf der Webseite zeigt, welche Schwerpunkte den Bürgerinnen und Bürgern besonders am Herzen liegen. Die Ergebnisse werden ihren Niederschlag in den prioritären Zielen und neuen Fokusthemen der anstehenden Fortschreibung des Konzepts finden. Bis Ende 2026 wird auf dieser Basis der erste Entwurf für die dritte Fortschreibung erarbeitet.
