Stadtarchiv freut sich über „Corona-Material“
Das Stadtarchiv möchte weiterhin die aktuellen Geschehnisse um die Coronapandemie dokumentieren und überliefern. „Wir freuen uns, wenn die Dresdner Bevölkerung dabei hilft und Drucksachen, Fotos, Videos und sonstige “Corona-Materialien„ an das Stadtarchiv übergibt. Auch Lebenserinnerungen und Berichte sind wichtige Zeugnisse, die diese Zeit widerspiegeln“, so Archivdirektor Professor Thomas Kübler.
Dem Aufruf des Dresdner Stadtarchivs zur Unterstützung beim Sammeln von Material folgte auch die Schülerin Ariana. Schon Ende Mai 2020 erhielt das Stadtarchiv Dresden eine Nachricht über ihr selbstgemaltes Bild für die Corona-Sammlung. Ariana geht in die 1. Klasse der Regenbogenschule in der Dresdner Neustadt. Das Bild entstand Anfang April in der Zeit des Lockdowns, während die Schulen für Schülerinnen und Schüler geschlossen waren und der Schulbetrieb zu Hause ablief. Mit der übergebenen Zeichnung überliefert das Stadtarchiv die Sichtweise eines Kindes, das ebenso von den Auswirkungen der Pandemie betroffen ist, wie die Erwachsenen.
Professor Thomas Kübler freut sich über diesen Zugang: „Kinder werden ebenso wie Erwachsene durch Meldungen und Nachrichten über das Coronavirus beeinflusst, nur unterscheiden sich die Ausdrucks- und Kommunikationsformen. Damit ist eine wichtige Quelle für die nachfolgenden Generationen entstanden, die es lohnt zu überliefern.“