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Stadt will mehr Grünflächen an der Leipziger Straße

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Im festge­fah­renen Streit um das Baupro­jekt Marina Garden an der Leipziger Straße hat die Stadt­ver­wal­tung auf einer Presse­kon­fe­renz ihre weiteren Schritte vorge­stellt. Demnach sollen auf dem Grund­stück an der Elbe Grünflä­chen im Überschwem­mungs­ge­biet geschaffen werden und nur eine dezente Bebauung geneh­migt werden. Ein entspre­chender Plan wird nun aufge­stellt. Dazu wird ein sogenanntes Werkstatt­ver­fahren durch­ge­führt. Zudem wird am Hochwas­ser­schutz gearbeitet. Für das geplante 68-Millionen Euro Baupro­jekt "Marina Garden" der Dresden Bau GmbH würde das in der bisher geplanten Form das Aus bedeuten. Inves­torin und Grund­stücks­ei­gen­tü­merin Regine Töberich von der Dresden Bau GmbH hatte deshalb gedroht, den Elberadweg in dem Bereich wegzu­bag­gern. Das Straßen- und Tiefbauamt drohte in diesem Fall mit einem Zwangs­geld. Man würde den Schlüssel beim Bagger ziehen, sagte Reinhard Koett­nitz vom Straßen- und Tiefbauamt.Pläne für eine neue Fußgän­ger­brücke in dem Bereich gibt es dagegen nicht, teilte das Stadt­pla­nungsamt mit.Wird der Elberadweg wegge­bag­gert? Archi­tektin Regine Töberich: