Stadt verliert Streit um Mehrkosten für Waldschlößchenbrücke
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Dresden wird auf den Millionen-Mehrkosten für die Waldschlößchenbrücke wohl sitzen bleiben. Das Oberlandesgericht wies eine Feststellungsklage der Verwaltung gegen die zuständigen Baufirmen ab. Im Kern ging es dabei um die Stahlbauverträge für die Brücke. Laut Gericht war darin auch das Einschwimmen des Brückenmittelteils geregelt. Das hatte die Stadt bestritten. Beim Einschwimmen hatte es durch Planungspannen bei der Stadt Verzögerungen gegeben, die Kosten sind explodiert. Diese Mehrkosten von mindestens zwei Millionen Euro wollte die Stadt bislang nicht zahlen. Nun haben die Baufirmen gute Chancen, ihr Geld zu erhalten. Insgesamt sind die Kosten für den Brückenbau inzwischen von 156 auf 181 Millionen Euro gestiegen.