- Im Rathaus in Dresden wurden am Mittwoch die Projekte bis 2025 vorgestellt.
Stadt stellt Konzept für Dresdens Zukunft vor
Was sind die wichtigsten Projekte der Zukunft in Dresden? Am Mittwoch hat die Stadt ihre Schwerpunkte bis zum Jahr 2025 genauer erläutert. Es ist wirklich eine Vielzahl von Themen:Eines davon ist die Bewerbung Kulturhauptstadt 2025. Die großen Leuchttürme wie den sanierten Kulturpalast gibt es schon. Nun geht es um kleinere Dinge wie die Sanierung der Scheune und die Sanierung der Futterställe im Ostragehege.
Das Thema Umweltschutz spielt auch eine große Rolle. Es geht dabei zum Beispiel darum den Ausbau der Weißeritz abzuschließen. Ein weiteres Projekt ist der sogenannte Südpark. Das ist an der Nöthnitzer Straße in Plauen. Dort sind neben einigen Gebäuden der Uni, in Richtung Südhöhe, eine riesige Wiese und ein Wald. Dort soll ein Park entstehen. Am 19. Juni ist eine Bürgerversammlung geplant.
Die neue städtische Wohnungsbaugesellschaft (WiD) gehört ebenfalls zu den wichtigsten Projekten. Ab August werden in der Ulmenstraße die ersten Wohnungen gebaut. Und Baustart ist auch noch in diesem Jahr an der Fröbelstraße/Löbtauer Straße. Im ersten Schritt sollen insgesamt 800 bezahlbare Wohnungen entstehen.Hier finden Sie die komplette Information der Stadt:Konzept für Dresdens Zukunft
Integriertes Stadtentwicklungskonzept INSEK von 2016 wird fortgeschrieben – Stadtrat entscheidet
Was sind die wichtigsten Projekte der Zukunft? Worauf wird sich die Investitionstätigkeit der Stadt in den nächsten Jahren konzentrieren? Welche Maßnahmen sind die Leuchttürme der Stadtentwicklung und bestimmen die Prioritäten gesamtstädtischer Entscheidungen? Wie entwickelt sich die Teilhabe der Bürgerinnen und Bürger an der Stadtentwicklung? Eine Antwort gibt die erste Fortschreibung zum Integrierten Stadtentwicklungskonzept INSEK „Zukunft Dresden 2025+“. Das Konzept wird aktuell in den politischen Gremien diskutiert und soll dem Stadtrat nach der Sommerpause zur Bestätigung vorgelegt werden.
„Mit dem INSEK beschreiben wir einen langfristigen Planungshorizont, das heißt mindestens 20 Jahre“, umreißt Baubürgermeister Raoul Schmidt-Lamontain das Planwerk. „Wir befassen uns mit Herausforderungen, denen die Stadt in den kommenden Jahren gegenüberstehen wird. Dazu zählen der demografische Wandel, der gesellschaftliche Zusammenhalt, Aufgaben des Ressourcenschutzes oder die Globalisierung“, so Schmidt-Lamontain weiter. Das INSEK „Zukunft Dresden 2025+“ hat der Stadtrat im Februar 2016 beschlossen. Entwickelt wurde es in einem breit angelegten Beteiligungsprozess, der mit der Dresdner Debatte 2014 einen Abschluss fand. Die kurzfristig angelegte Fortschreibung 2017 greift nun aktuelle Handlungserfordernisse auf, die sich im Wesentlichen aus veränderten gesetzlichen Rahmenbedingungen und präzisierten fachlichen Zielstellungen ergeben. So beispielsweise unter anderem die Fragen nach Schaffung von sozialverträglichem Wohnraum und der Sicherung von Mobilität und technischer Infrastruktur für alle Einwohnerinnen und Einwohner.
Schlüsselprojekte zukünftiger Stadtentwicklung mit gesamtstädtischer Bedeutung sind unter anderem: die neuen Stadtbahnlinien Johannstadt-Stadtzentrum-Plauen und Löbtau-Südvorstadt-Strehlen, die Wohnungsbauvorhaben der kommunalen Wohnungsgesellschaft WID Wohnen in Dresden GmbH & Co unter anderem an der Schäferstraße und der Fröbelstraße, die Errichtung intermodaler Mobilitätspunkte in der ganzen Stadt, große Schulbaustandorte am Kohlebahnhof und der Gehestaße, die Bewerbung um den Titel Kulturhauptstadt Europas 2025, wichtige Straßenbauvorhaben wie Königsbrücker Straße, Nossener Brücke/Nürnberger Straße, Stauffenbergallee, die Smart City Quartiere Johannstadt und der Wissenschaftsstandort Ost, die stadtweite Umsetzung des Breitbandausbaus, aber auch Vorhaben, wie die neue Zentralhaltestelle Kesselsdorfer Straße, das neue Verwaltungszentrum Ferdinandplatz, der Neubau eines zentralen Busbahnhofs im Bereich Wiener Platz, die Standortentwicklung Sachsenbad, der Südpark sowie die Solarthermieanlage und großtechnischer Langzeitwärmespeicher am Dresdner Heller.
Die Fortschreibung des INSEK wird im Stadtrat diskutiert. Mit dem Beschluss der Fortschreibung stehen dann unmittelbar auch entsprechende Entscheidungen zum neuen Doppelhaushalt 2019/2020 an. So können Prioritäten für ein gesamtstädtisches Handeln gesetzt werden.
