Stadt prüft Versetzung von Tempo-30-Schildern auf Nossener Brücke
Das Straßen- und Tiefbauamt in Dresden wehrt sich gegenumfangreiche Kritik von Autofahrern an der Tempo-30-Beschilderung an der Nossener Brücke, prüft aber gleichzeitig eine Versetzung der Schilder.
Viele Fahrer hatten vorgeschlagen, schon an der Budapester Straße auf die Änderungen an der Nossener Brücke hinzuweisen. Denn wer auf querende Fußgänger, Radfahrer und die abbiegenden Fahrzeuge von der Chemnitzer Straße achtet, übersieht die beiden Schilder leicht. Das Rathaus erwiderte. „Der Argumentation folgend, wäre auch dieses Schild für den Fahrzeugführenden ein Schild, welches er übersieht, da er sich beim Annähern an die Kreuzung schon nach anderen Verkehrsteilnehmer orientiert. Die Verkehrszeichen sind für die rechts Abbiegenden gut zu sehen, stehen sie doch 20 Meter nach dem letzten Konfliktpunkt, dem Passieren der Fußgängerquerung.“
Noch in den Sommerferien wird ein Fahrstreifen auf der Nossenber Brücke gesperrt, dann soll geprüft werden, ob die Tempo-30-Schilder etwas weiter nach hinten versetzt werden: „Im Rahmen der Fahrstreifeneinziehung wird die Thematik Standorte der Verkehrszeichen nochmal überprüft und ggf. näher an die Schadstelle herangelegt.“
Über 1400 Fahrer sind in den letzten Wochen auf der Nossener Brücke geblitzt worden. Auf der Brücke in Fahrtrichtung Cotta gibt es Risse, diese haben sich laut Rathaus in den vergangenen Monaten vergrößert.