Stadt nutzt Hotel Prinz Eugen ab dem Jahresende als Asylunterkunft
Die Stadt will das Hotel Prinz Eugen in Laubegast bereits ab dem Jahresende als Asylunterkunft nutzen. Das bestätigte nun ein Stadtsprecher. Wir hatten über die Kaufpläne der Stadt berichtet, über drei Millionen Euro sollen fließen. Die Stadt macht dazu keine Angaben, es sei mit dem Eigentümer stillschweigen über die Kaufsumme vereinbart worden. Das Objekt war im Vorfeld sowohl vom Sozialamt als auch von der STESAD auf die geplante Nutzung hin untersucht worden, teilte ein Stadtsprecher mit. Es seien alle notwendigen behördlichen Genehmigungen eingeholt worden. Da das Objekt keine größeren Umbauten benötigt und umgehend bezugsfertig ist, will die Stadt ab Ende des Jahres 47 Zimmer für etwa 115 asylsuchende Menschen bereitstellen. Aufgrund der anhaltend hohen Flüchtlingszahlen wird über eine spätere Nachnutzung des Objektes zu gegebener Zeit zu entscheiden sein, hieß es. Dennoch wird das Objekt langfristig auch dem sozialen Wohnungsbedarf in Dresden zur Verfügung stehen können, teilte die Stadt mit. Die Stadt plant in den nächsten Tagen in einer Bürgerversammlung vor Ort, Details zum Erwerb und der Nutzung bekannt zu geben. In dieser Bürgerversammlung werden auch das Betreiber- und Sicherheitskonzept erläutert werden. Ein Tag der offenen Tür ist für einen späteren Zeitpunkt geplant, hieß es.Anwohner hatten Monatelang gegen die Pläne protestiert. im Januar waren die Pläne das Hotel zu Mieten, zunächst aufgegeben worden. Nun hat sich die Stadt auf einen Kauf des Hotels geeinigt. Langfristig soll das Hotel dann für Sozialwohnungen genutzt werden, hieß es