++ EIL ++

Stadt informiert über Asylpläne in Laubegast

Zuletzt aktualisiert:

Die Stadt will am Donnerstag (12.11.) in Laueb­gast über das neue Asylheim im ehema­ligen Hotel Prinz Eugen infor­mieren. Um 17.00 Uhr startet die Versamm­lung in den Räumen der Staats­o­pe­rette. Neben Sozial­bür­ger­meis­terin Kaufmann, stehen Sozialamt, Betreiber und das Netzwerk "Laube­gast ist Bunt" für Auskünfte bereit. Insge­samt 94 Flücht­linge sollen dort unter­ge­bracht werden, teilte Kaufmann mit. Seit einigen Wochen wird regel­mäßig vor dem Gebäude in Laube­gast protes­tiert.Die Stadt teilte zu der Info-Veran­stal­tung mit:Am Donnerstag, 12. November, infor­mieren von 17 bis 18.30 Uhr Sozial­bür­ger­meis­terin Dr. Kristin Klaudia Kaufmann, Vertreter des Sozial­amtes und des Netzwerkes „Laube­gast ist Bunt“ sowie der künftige Betreiber über das geplante Übergangs­wohn­heim für Flücht­linge. Die Veran­stal­tung findet in der Staats­o­pe­rette statt.Das ehema­lige Hotel „Prinz Eugen“ in der Gustav-Hartmann-Straße 4 kann nunmehr wie ursprüng­lich geplant als Übergangs­wohn­heim für Flücht­linge genutzt werden. Im Dezember 2014 hatte der Stadtrat für diesen Standort grünes Licht gegeben. Ebenso hatte die Bauauf­sicht im gleichen Monat die Geneh­mi­gung erteilt. Die Plätze waren fest einge­plant. Der frühere Eigen­tümer zog Anfang des Jahres sein Mietan­gebot für das Hotel „Prinz Eugen“ zurück, nachdem es zu Gewalt­an­dro­hungen in sozialen Netzwerken gekommen war. Der Rückzug im Januar 2015 hatte die Stadt vor eine schwie­rige Situa­tion gestellt.Jetzt ist die STESAD GmbH Eigen­tü­merin des Objektes und stellt das Haus der Stadt­ver­wal­tung zur Unter­brin­gung von Flücht­lingen zur Verfü­gung.„Die Dynamik der Zuwei­sungen hat in den letzten Wochen enorm zugenommen. Allein mehr als 800 Flücht­linge wurden seit Oktober in unserer Stadt aufge­nom­men“, erklärt die für die Unter­brin­gung zustän­dige Bürger­meis­terin Dr. Kristin Klaudia Kaufmann. „Die Unter­brin­gung von Asylsu­chenden ist eine kommu­nale Pflicht­auf­gabe. Das bedeutet auch, dass Dresden nicht über das Ob, sondern ausschlie­ß­lich über das Wie der Unter­brin­gung entscheiden kann“, sagt sie weiter. Obwohl die Bauge­neh­mi­gung bis zu 115 Plätze ermög­licht, ist eine Belegung mit 94 Personen entspre­chend der ursprüng­li­chen Beschluss­lage beabsich­tigt.