Stadt gibt rund 700 Flüchlingswohnungen auf
Wegen der aktuell rückläufigen Anzahl unterzubringender Flüchtlinge in Dresden will die Stadt bis Anfang 2018 mehr als 3.500 Plätze in Wohnungen aufgeben.Die Lösung der Verträge für die fast 700 Ferien- und Mietwohnungen erfolgt schrittweise. Sie sollen laut Sozialbürgermeisterin Kristin Klaudia Kaufmann dann wieder dem allgemeinen Wohnungsmarkt zur Verfügung stehen. Künftig werden 394 Plätze als Notreserve im Stand-by-Modus vorgehalten. Sie können binnen 48 Stunden reaktiviert werden. Die Stadt musste die Platzkapazität im letzten Jahr massiv erhöhen, um ihre Unterbringungspflicht für Flüchtlinge zu erfüllen. Zum Stichtag 30. September 2016 verfügte die Landeshauptstadt über insgesamt 6 710 Plätze. Diese verteilen sich auf 1 898 Plätze in Übergangswohnheimen und 4 812 Plätze in angemieteten Wohnungen. Gemeinschaftsunterkünfte, die im Jahresverlauf 2016 geschlossen wurden/werden: • Altenberger Straße 83 (46 Plätze, Stand-by ab 01.11.2016) • Berliner Straße 25 (132 Plätze, geschlossen zum 30.09.2016) • Boxberger Straße 1-3 (288 Plätze, Stand-by ab 01.01.2017) • Dölzschener Straße 47 (110 Plätze, nicht geöffnet) • Florian-Geyer-Straße 48 (153 Plätze, Schließung Ende 2016 beabsichtigt) • Ginsterstraße 3 (70 Plätze, geschlossen zum 31.05.2016) • Leipziger Straße 15 (25 Plätze, geschlossen zum 31.05.2016) • Podemusstraße 9 (Reduzierung um 30 Plätze auf 40 Plätze zum 31.05.2016) • Schleiermacherstraße (70 Plätze, geschlossen zum 30.04.2016) • Thäterstraße/Mengststraße 9 (59 Plätze, geschlossen zum 31.05.2016) • Zur Wetterwarte 34 (60 Plätze, Stand-by ab 01.09.2016) (Quelle: Stadt Dresden)