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Stadt Dresden erzielt Überschuss von rund 68 Millionen Euro

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Die Stadt Dresden hat im vergan­genen Jahr einen Überschuss von rund 68 Millionen Euro erzielt. Das geht aus dem Jahres­ab­schluss­be­richt hervor. Das ist vor allem auf unerwartet hohe Steuer­ein­nahmen zurück­zu­führen, hieß es am Freitag bei einer Presse­kon­fe­renz. Gleich­zeitig reduzierten sich auch die Ausgaben für Personal-, Sach- und Dienst­leis­tungs­kosten um rund acht Millionen Euro. Weniger Geld musste die Stadt auch im Bereich der sozialen Leistungen aufwenden. Alleine hier lagen die Ausgaben 14,9 Millionen Euro unter den kalku­lierten Ansätzen im Haushalt. 11,4 Millionen Euro waren davon für die Kosten der Unter­kunft veran­schlagt gewesen. 286 Millionen Euro konnten nicht ausge­geben werdenIm Inves­ti­ti­ons­haus­halt des Jahres 2016 ist wiederum deutlich erkennbar, dass das geplante Inves­ti­ti­ons­pro­gramm der Stadt nicht in vollem Umfang umgesetzt werden konnte, so das Urteil der Rechnungs­prüfer. 286 Millionen Euro wurden nicht im geplanten Zeitraum ausge­geben. Dies führt im Ergebnis weiterhin zu einem hohen Reste­be­stand im städti­schen Haushalt, der wiederum erneut nicht abgebaut werden kann. Die Finanz­ex­perten haben errechnet, dass die frei verfüg­bare Liqui­dität im Rathaus von rund drei Millionen Euro auf 47,7 Millionen Euro erhöht hat. Diese Liqui­di­täts­ver­bes­se­rung sei zur Erfül­lung der Auflagen der Landes­di­rek­tion als Reserve zurüclzu­legen, um bei der Aufstel­lung des nächsten Doppel­haus­haltes den Ausgleich der Finanz­pla­nung ohne Kürzungen im Inves­ti­ti­ons­haus­halt zu ermög­li­chen. In der mittel­fris­tigen Finanz­pla­nung hatte es bisher eine Deckungs­lücke gegeben, die nun geschlossen wird. Der vorläu­fige Jahres­ab­schluss wird nun zur Prüfung an das städti­sche Rechnungs­prü­fungsamt übergeben. Erst nach Abschluss der Prüfung können die Jahres­ab­schluss­zahlen für verbind­lich erklärt werden um dann anschlie­ßend durch den Stadtrat bestä­tigt zu werden.