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Stadt Dresden bietet Töberich 3,5 Millionen Euro

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Die Stadt Dresden hat im juris­ti­schen Streit um das Baupro­jekt "Marina Garden" nun ein Vergleichs­an­gebot auf den Tisch gelegt. Das Rathaus bietet der Inves­torin Regine Töberich 3,5 Millionen Euro an. Das Papier mit dem Kaufan­gebot habe man am Mittwoch am Oberlan­des­ge­richt einge­reicht, schreibt die Stadt in einer kurzen Presse­mit­tei­lung. Wie uns ein Stadt­spre­cher auf Nachfrage sagte, beinhaltet die Summe den Kaufpreis und Schadens­er­satz. Töberich hatte in dem Verfahren 16,6 Millionen Euro gefor­dert.Regine Töberich bezif­ferte den entgan­genen Gewinn und den Schaden in der Vergan­gen­heit sogar auf rund 24 Millionen Euro. Ihr geplantes Bauprojekt an der Elbe war vom Rathaus gestoppt worden. Im Streit um das Projekt hatte Töberich einen Teil des Elberadweges wegbaggern lassen.Regine Töberich lehnt abTöberich will das Angebot der Stadt­ver­wal­tung nicht annehmen, sie teilte auf unsere Anfrage mit: "Selbst­ver­ständ­lich nehme ich das Angebot nicht an." Auf die Frage, ob sie auf eine höhere Entschä­di­gung vor Gericht speku­liert, sagte uns Töberich: "Selbst­ver­ständ­lich sehe ich das Gericht auch nicht als zentrale Annah­me­stelle für Glücks­spiel­an­träge, Wetten oder sonstige speku­la­tive Aktionen an [...]." Zudem ergänzte Töberich: "Ich habe im Rahmen des vom Senats des OLG angeregten Vergleichs ein Angebot abgegeben [...]. Hierzu hat die Stadt sich nicht geäußert, sondern ledig­lich 14 Tage nach der durch das Gericht gesetzten Frist ein nicht kommen­tie­rungs­wür­diges Angebot abgegeben."Damit läuft der Streit auf eine gericht­liche Entschei­dung hinaus.