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Stadt bittet Vermieter um Wohnungen für Flüchtlinge

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Die Stadt Dresden hat Wohnungs­be­sitzer dazu aufge­rufen, leerste­hende Wohnungen für Flücht­linge zur Verfü­gung zu stellen. Vermieter erhielten dafür eine einma­lige Förde­rung von 3.000 bis 5.000 Euro - je nach Größe der Wohnung. Das teilte die Stadt am Donnerstag mit. Die Räume müssten beheizbar sein sowie über ein Bad mit Toilette und eine Küche verfügen. Miete, Betriebs­kosten und Kaution zahlt die Stadt. Dresden muss in den kommenden Monaten deutlich mehr Flücht­linge unter­bringen. Im Dezember und Januar würden der Stadt pro Woche etwa 400 Asylbe­werber aus den Erstauf­nahme-Einrich­tungen des Freistaats zugewiesen. Bislang seien es etwa 100 bis 200 wöchent­lich. „Wir wollen, dass jeder Dresdner ein festes Dach über dem Kopf hat“, erklärte Sozial­bür­ger­meis­terin Kristin Kaufmann. Finden sich nicht genug Wohnungen oder andere mögliche Unter­künfte, müsste auch im kommu­nalen Bereich auf Turnhallen zurück­ge­griffen werden, fürchtet der Sächsi­sche Städte- und Gemein­detag.