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Staatskapelle spielt Open Air „Symphonie der Menschlichkeit“

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Die Sächsi­sche Staats­ka­pelle will ein musika­li­sches Zeichen für Frieden und Versöh­nung setzen. Deshalb suche das Orchester am 23. Juni mit einem Open-Air-Auftritt am Elbufer und Kammer­kon­zerten in der Neustadt den Kontakt zum Publikum, teilte die Staats­ka­pelle am Montag mit. Auf dem Programm steht die 7. Symphonie von Dmitri Schosta­ko­witsch. Die sogenannte Lenin­grader Symphonie entstand zur deutschen Belage­rung von Lenin­grad im Zweiten Weltkrieg und gilt bis heute als klingendes Mahnmal gegen Krieg und jede andere Form von Gewalt.Am Pult der Sächsi­schen Staats­ka­pelle Dresden steht der Öster­rei­cher Franz Welser-Möst, Chefdi­ri­gent des Cleve­land Orchestra. Er gibt damit zugleich sein Debüt am Pult der Staats­ka­pelle. Welser-Möst erinnerte daran, dass Schosta­ko­witschs 7. Sinfonie schnell die Herzen der Menschen rund um den Globus erreichte: "Der histo­ri­sche Hinter­grund ist heute Geschichte - was bleibt, ist die Botschaft für Mensch­lich­keit und Frieden, die dem Werk eine zeitlose Gültig­keit verleiht." Diese Symphonie in einer Stadt mit einer so symbol­träch­tigen Geschichte aufzu­führen, sei eine wunder­bare Idee.