Staatsanwalt fordert lebenslänglich nach Kindermord in Gorbitz
Im Prozess gegen einen Vater wegen Mordes an seinen Kindern am Landgericht Dresden hat die Staatsanwaltschaft am Donnerstag eine lebenslange Freiheitsstrafe gefordert. Zudem soll die
besondere Schwere der Schuld festgestellt werden.
Der Angeklagte habe die Tat geplant, um sich an der Mutter der Mädchen zu rächen, die sich von ihm getrennt hatte, hieß es.
Die Verteidigung plädierte auf Totschlag, ohne ein Strafmaß zu nennen. Der 56-Jährige soll die drei und sechs Jahre alten Mädchen im Juli 2018 in Gorbitz brutal getötet haben. Er schwieg bisher zu den Vorwürfen und erklärte auch in seinem letzten Wort: „Ich möchte nichts sagen.“
Das Urteil wird am 3. Juni verkündet.
Weiter in Untersuchungshaft sitzt der Mann, der Anfang Mai seine Kinder in der Neustadt getötet haben soll. Die Anklage in diesem Fall ist noch nicht fertig, teilte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft mit.