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Sprengmeister warnt: Diese Bombe war nicht die letzte

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Die Dresdner Carolabrücke ist bei ihrem Einsturz im September 2024 mit großer Wahrscheinlichkeit auf die am Donnerstag entschärfte Weltkriegsbombe gefallen.

Die Stadt spricht von großem Glück. „Es hätte sonst was passieren können“, sagte Tiefbauamtschefin Simone Prüfer am Abend im Bauausschuss.

Die Bombe lag lange Jahre tief im Flussbett. Durch die Abrissarbeiten und die stark veränderte Strömung sei sie nach oben gelangt, so Prüfer. Die Baggerfahrer, die an der Brücke im Einsatz sind, fischen seit Wochen im Trüben.

Viele Teile der Brücke wurden zwar schon aus der Elbe geholt. Es liegen aber noch immer zwei tonnenschwere Betonteile im Wasser, die erst zerkleinert werden müssen. Das verzögert den Abriss der Brücke weiter.

Eigentlich wollte die Stadt zum Jahreswechsel auf Altstädter Seite fertig sein und die Baustraße zurück bauen.