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Rekord: Über 250.000 Zuschauer bei den Finals

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Vier Tage lang verwandelte sich Dresden in die größte Sportarena Deutschlands. Bei den Finals 2025 kämpften rund 3.500 Athletinnen und Athleten in 20 Sportarten um 133 Deutsche Meistertitel – und das mitten im Herzen der Stadt. Ob historische Kulisse oder moderne Arena: Dresden wurde zur Bühne für Spitzenleistungen, Emotionen und sportliche Geschichten.

Besucherrekord bei den Finals

Mit über 250.000 Zuschauern haben die Finals 2025 Dresden einen neuen Besucher-Rekord aufgestellt – und sich eindrucksvoll als Sportstadt präsentiert. An vier Tagen wurden 133 Deutsche Meistertitel in 20 Sportarten vergeben. Die Stimmung an den Wettkampforten – von der Elbe bis zur Frauenkirche, vom Sportpark Ostra bis zur Semperoper – war herausragend.

Oberbürgermeister Dirk Hilbert sprach von einem „riesigen Gewinn für Dresden“ und lobte die Begeisterung der Massen. Auch die Verbandsvertreter zeigten sich hochzufrieden: Idriss Gonschinska (DLV) hob speziell die Atmosphäre im Heinz-Steyer-Stadion hervor,

Baden-Württemberg siegt in der Länderwertung - Sachsen Vierter

Die Finals 2025 in Dresden enden nicht nur mit einem Besucherrekord, sondern auch mit einem starken Auftritt des Gastgeberlandes Sachsen in der Länderwertung. Mit 15 Gold-, 11 Silber- und 11 Bronzemedaillen belegt Sachsen damit einen hervorragenden vierten Platz unter den 16 Bundesländern.  Den Gesamtsieg holte sich Baden-Württemberg mit 166,5 Punkten, vor Nordrhein-Westfalen (140) und Bayern (87).

Tag 4: Finaltag mit Rekorden, Emotionen und meisterlichem Sport in ganz Dresden

Der Schlusstag der Finals 2025 in Dresden hat noch einmal alles geboten: große Namen, neue Titelträger und herausragende Kulissen – von der Frauenkirche über das Heinz-Steyer-Stadion bis zur JOYNEXT Arena.

Leichtathletik: Mihambo, Ogunleye und Farken mit starken Auftritten

Im ausverkauften Heinz-Steyer-Stadion sicherte sich Malaika Mihambo ihren 15. Deutschen Meistertitel im Weitsprung, Yemisi Ogunleye dominierte das Kugelstoßen der Frauen mit 19,29 m. Über 1.500 Meter ließ Robert Farken nichts anbrennen und holte Gold. Im Mittelpunkt standen erneut starke Leistungen, WM-Normen – und ein begeistertes Publikum.

Trampolin-Doppelsieg für Bad Kreuznach

In der JOYNEXT Arena gingen die letzten Titel im Trampolinturnen an Aileen Rösler und Caio Lauxtermann – beide vom MTV Bad Kreuznach.

Speedklettern & Breaking vor der Frauenkirche

Auf dem Neumarkt jubelte Julia Koch über den Speedkletter-Titel der Frauen in 7,801 Sekunden. Im anschließenden Breaking-Finale der B-Boys setzte sich erneut M17 (Mario Eckel) durch und feierte nach 2023 seinen zweiten Titel.

Gerätturnen: Sachsen wieder stark

Fünf weitere Titel wurden im Gerätturnen vergeben – unter anderem an Karina Schönmaier (Boden) und Lea Celine Wartmann (Schwebebalken). Bei den Männern siegten Leonard Prügel (Sprung), Dario Sissakis (Barren) und Alexander Kunz (Reck).

Henry Graf dominiert im Triathlon

Henry Graf krönte seine Finals-Woche mit dem Sieg im Einzelrennen des Triathlons. Nach dem Staffelgold gewann er in 50:19 Minuten überlegen vor der Semperoper.

Flag Football feiert gelungene Premiere

Bei den erstmals ausgetragenen Finals-Finals im Flag Football setzten sich die Augsburg Lions Women und die Walldorf Wanderers durch. Besonders das Frauen-Finale war ein Krimi – der entscheidende Touchdown fiel acht Sekunden vor Schluss.

Badminton: Dortelweil verteidigt souverän

Im Finale der Badminton-Bundesliga ließ SV Fun-Ball Dortelweil dem Team aus Wittorf-Neumünster keine Chance und gewann klar mit 4:0.

3x3 Basketball & Bogenschießen als Schlusspunkt

Das Finale im 3x3 Basketball der Frauen gewann das Team Birdgang Freiburg mit 18:10 vor voll besetzter Kulisse. Die ersten Goldmedaillen des Tages gingen im Bogenschießen vor der Semperoper an die Oberallgäuer Gauschützen (Compound Mixed) und die BSG Ebersberg (Recurve Mixed).

Mihambo und Ogunleye triumphieren im Steyer-Stadion

Malaika Mihambo hat sich mit einem Sprung auf 6,82 Meter ihren 15. Deutschen Meistertitel gesichert – trotz zweier ungültiger Versuche zu Beginn. Die Olympiasiegerin zeigte Nervenstärke und bleibt auch mit Blick auf die WM in Tokio eine Top-Kandidatin.

Im Kugelstoßen der Frauen triumphierte Yemisi Ogunleye mit starken 19,29 Metern. Die Olympiasiegerin setzte sich gegen Alina Kenzel (18,56 m) und Katharina Maisch (18,31 m) durch und verteidigte ihren Titel souverän.

Über 1.500 Meter ließ Robert Farken nichts anbrennen. Der Leipziger dominierte das Rennen in 3:46,96 Minuten und feierte bereits vor der Ziellinie. Mohamed Abdilaahi, der Meister über 5.000 Meter, wurde Dritter.

Im Diskuswurf setzte sich Henrik Janssen mit 68,41 Metern in einem hochklassigen Wettbewerb durch – vor Steven Richter (68,27) und Mika Sosna (67,24). Alle drei übertrafen die WM-Norm, doch nur zwei Tickets sind verfügbar – Janssen und Richter liegen klar vorn.

Max Heß aus Chemnitz triumphiert im Dreisprung

Max Heß hat beim Dreisprung der Männer den Titel gewonnen. Der Chemnitzer sicherte sich mit 16,37 Metern seinen neunten deutschen Freiluft-Titel – mit nur einem gültigen Versuch. Trotz reduzierter Belastung bestätigte der EM-Zweite in Dresden einmal mehr seine nationale Ausnahmestellung in der Disziplin.

Im Hammerwurf setzte sich Merlin Hummel ungefährdet durch. Der 23-jährige Franke gewann mit 78,17 Metern seinen zweiten Meistertitel. An die 80-Meter-Marke kam er diesmal nicht heran – die hatte bei nationalen Meisterschaften zuletzt im Jahr 2000 ein Athlet übertroffen. Titelverteidiger Sören Klose fehlte verletzungsbedingt.

Im Hochsprung der Frauen verteidigte Christina Honsel ihren Titel mit einem Sprung über 1,91 Meter. Die WM-Norm (1,97 m) verpasste sie nur knapp. Imke Onnen, die in dieser Saison bereits die Norm erfüllt hat, wurde mit 1,89 m Zweite.

Über 400 Meter Hürden feierte Owe Fischer-Breiholz einen überzeugenden Sieg. Der U23-Europameister setzte sich mit 48,41 Sekunden gegen die nationale Konkurrenz durch und unterbot dabei erneut die direkte WM-Norm.

Neuer Meister im Speerwerfen: Kathrin Walter siegt bei den Frauen

Krönung der besten Saison ihrer Karriere

Kathrin Walter krönt ihre beste Saison mit dem Deutschen Meistertitel im Speerwurf. Mit 56,23 Metern siegte sie am Sonntag in Dresden vor Annika Maurer und Lorena Frühn. Die Jahresbeste  Julia Ulbricht landete nur auf Rang vier.

Familien-Sieg beim Bogenschießen

Vater und Tochter krönen sich zum deutschen Meister

Im Mixed-Team-Wettbewerb beim Bogenschießen im Wettbewerb Compoundbogen gab es ein echtes Familien-Highlight: Vater Matthias und Tochter Katharina Raab holten gemeinsam Gold für die Oberallgäuer Gauschützen. Im Finale setzten sie sich mit 154:152 gegen das Duo vom Blankenfelder BS durch. Bronze ging an den TSV Lindenberg.

Speedklettern: Julia Koch holt Titel vor Traumkulisse

Vor prall gefülltem Neumarkt sicherte sich Julia Koch beim Speedklettern der Frauen den Titel in 7,801 Sekunden. Finia Faßbender und Mina Josephine Schultz komplettierten das Podium. Die Stimmung vor der Frauenkirche war erneut elektrisierend.

Was am Sonntag wichtig ist

Vier Tage Sport pur in Dresden neigen sich dem Ende zu – doch der Sonntag bringt noch einmal volle Stadien, große Namen und packende Titelkämpfe. Der Finaltag der Finals 2025 ist mit Wettbewerben in neun Sportarten randvoll und verspricht zum Abschluss noch einmal echtes Gänsehaut-Potenzial.

Triathlon-Auftakt am Morgen

Der Schlusstag beginnt mit dem Männer-Rennen im Triathlon (Start: 10.30 Uhr). Justus Nieschlag, Lasse Lührs und Lasse Nygaard Priester wollen sich den Titel zurückholen – doch Henry Graf, stark in der Mixed-Staffel am Donnerstag, könnte für eine Überraschung sorgen.

Leichtathletik: 20 Entscheidungen und ein großes Finale

Im Heinz-Steyer-Stadion steht erneut ein Leichtathletik-Marathon an – mit nicht weniger als 20 Titelvergaben:

12:30 Uhr: Speerwurf der Frauen mit Serienmeisterin Christin Hussong
16:05 Uhr: Kugelstoßen der Frauen mit Olympiasiegerin Yemisi Ogunleye
17:22 Uhr: Malaika Mihambo will sich im Weitsprung den Titel zurückholen
17:55 Uhr: Aufeinandertreffen der 1.500-Meter-Elite: Robert Farken vs. Mohamed Abdilaahi
ab 18:15 Uhr: Die 200-Meter-Finals bei Frauen und Männern bilden den Abschluss

Gerätturnen: Letzte Medaillen für Schönmaier, Dunkel & Co.

Ab 10:40 Uhr gehen die Turnerinnen und Turner erneut in die Gerätefinals. Karina Schönmaier, Emma Malewski, Nils Dunkel und Timo Eder kämpfen in Disziplinen wie Barren, Sprung, Reck, Schwebebalken und Boden um Gold.

Rudern mit dem Frauen-Achter & Para-Elite

Im Alberthafen geht es ab 11:30 Uhr um die letzten Ruder-Titel – u.a. im prestigeträchtigen Frauen-Achter. Auch die Para-Ruderer zeigen in verschiedenen Bootsklassen eindrucksvollen Spitzensport auf der Kurzstrecke.

Flag Football feiert Premiere-Finals

11:00 Uhr: Frauen-Finale Düsseldorf Firecats vs. Augsburg Lions

12:30 Uhr: Männer-Finale Mainz Legioaries vs. Walldorf Wanderers
In der Teamsport Arena wird erstmals um Meisterschafts-Gold im Flag Football gekämpft.

Speedklettern der Frauen an der Frauenkirche

Spannung pur erwartet die Zuschauer auf dem Neumarkt beim Speedklettern der Frauen. Die Favoritinnen heißen Nele Thomas und Julia Koch, Außenseiterchancen haben Nachwuchstalente wie Mina Josephine Schultz.

Finale im 3x3-Basketball der Frauen

Nach dem Hype durch Olympia 2024 erleben die 3x3-Basketballerinnen einen echten Boom. Die Halbfinals und das Finale steigen ab 15:55 Uhr vor der Frauenkirche – erwartet wird ein stimmungsvolles, intensives Turnierfinale.

Badminton: Bundesliga-Finale live in der BallsportARENA

Ab 13:40 Uhr stehen sich im Finale der Badminton-Bundesliga die Teams von SV Fun-Ball Dortelweil und Blau-Weiß Wittdorf Neumünster gegenüber. Die Halle wird noch einmal zum Hexenkessel für schnelle Ballwechsel und präzises Stellungsspiel.

Bebendorf krönt sich im Wohnzimmer

Hindernisläufer widmet Gold seiner schwer kranken Mutter

Karl Bebendorf hat sich bei den Finals 2025 den Deutschen Meistertitel über 3.000 Meter Hindernis in seiner Heimatstadt Dresden gesichert – vor einem euphorisierten Publikum im Heinz-Steyer-Stadion. In einem hochklassigen Rennen setzte sich der 28-Jährige auf der letzten Runde gegen Frederik Ruppert, den deutschen Rekordhalter, durch und ließ das Stadion förmlich explodieren.

Doch der Triumph hatte eine tief emotionale Dimension: Bebendorf widmete seinen Sieg seiner schwer erkrankten Mutter, die nicht mehr vor Ort dabei sein konnte. „Das ist nicht nur ein Sieg für Dresden und alle, die mich hier kennen – das geht ganz tief in meine Familie. Meine Mutter liegt im Sterben, sie bekommt das alles wahrscheinlich gar nicht mehr mit. Aber genau das hat mich heute angetrieben. Es gab keine andere Option, als dieses Rennen zu gewinnen.“

Tag 3: Neue Rekorde, emotionale Triumphe und sportliche Vielfalt in ganz Dresden

Der dritte Tag der Finals 2025 hat eindrucksvoll gezeigt, was dieses Multisport-Event ausmacht: atemberaubende Kulissen, persönliche Geschichten und sportliche Höchstleistungen auf allen Ebenen.

Leichtathletik im ausverkauften Heinz-Steyer-Stadion

Vor 10.343 Fans sprintete Gina Lückenkemper zu ihrem sechsten deutschen Meistertitel über 100 Meter, Owen Ansah verteidigte bei den Männern souverän seinen Titel. Julian Weber holte zum fünften Mal Gold im Speerwurf, und Karl Bebendorf sorgte für emotionale Gänsehaut: Er gewann das Hindernisrennen über 3000 Meter – und widmete den Heimsieg seiner schwer kranken Mutter.

Klettern & Breaking: Sport trifft Szene

Vor der Frauenkirche stellte Leander Carmanns im Speedklettern mit 4,958 Sekunden einen neuen deutschen Rekord auf. Direkt daneben wurde das Breaking-Finale der B-Girls zum Generationen-Duell: „Jilou“ aus Berlin setzte sich gegen die 17-jährige „FreeZen“ durch und holte sich ihren dritten DM-Titel. Für Festival-Stimmung sorgte das 3x3-Basketball-Finale: Die Skyliners Frankfurt drehten einen Rückstand und jubelten über Gold.

Turn-Titel und Überraschung im Sprung

In der JOYNEXT Arena überraschte die 15-jährige Jesenia Schäfer mit Gold im Sprungfinale, Karina Schönmaier wurde Zweite. Weitere Titel gingen an Timo Eder (Boden), Nils Dunkel (Pferd), Alexander Kunz (Reck) und Meolie Jauch (Stufenbarren).

Rhythmische Sportgymnastik: Varfolomeev dominiert

Darja Varfolomeev holte wie schon 2023 alle fünf möglichen Titel – nach dem Mehrkampf siegte sie auch in den Gerätefinals mit Ball, Band, Keulen und Reifen und stellte erneut ihre Extraklasse unter Beweis.

Triathlon: Tertsch zum dritten Mal Meisterin

Vor der Semperoper feierte Olympiasiegerin Lisa Tertsch ihren dritten deutschen Meistertitel über die Sprintdistanz. Trotz eines kleinen Sturzes beim Wechsel ließ sie der Konkurrenz keine Chance und überzeugte mit einer couragierten Vorstellung.

Fechten: Dormagen dominiert im Säbel

Bayer Dormagen holte im Säbel-Team sowohl bei den Frauen als auch bei den Männern Gold. In den Einzelfinals setzten sich Larissa Eifler und Frederic Kindler durch – letzterer mit Titelverteidigung im vereinsinternen Duell.

Lacrosse: Hamburg und Köln mit Gold

Im neu ins Programm aufgenommenen Sixes Lacrosse siegten bei den Frauen der HTHC Hamburg und bei den Männern Schwarz Weiß Köln. Besonders eindrucksvoll: Köln drehte das Finale mit einem 7:0-Lauf im letzten Viertel.

Rudern: Deutschlandachter siegt, Para-Ruderer begeistern

Im Männer-Achter setzte sich der Deutschlandachter I gegen das zweite Nationalteam durch. Im Para-Einer gewann Marcus Klemp hauchdünn gegen Leopold Reimann – ein starkes Zeichen für den Para-Rudersport.

Lückenkemper und Ansah sprinten zu Gold

Gina Lückenkemper hat bei den Finals 2025 einmal mehr ihre Sprintklasse unter Beweis gestellt. Die Doppel-Europameisterin von 2022 sicherte sich in 11,17 Sekunden souverän ihren sechsten deutschen Meistertitel über 100 Meter. Sophia Junk wurde Zweite (11,33 Sek.) vor Sina Mayer (11,37 Sek.).

Bei den Männern entschied Owen Ansah das Duell der Top-Sprinter für sich. Der Hamburger, der im Vorjahr als erster Deutscher unter zehn Sekunden blieb, gewann in 10,23 Sekunden vor Deniz Almaz (10,25) und Vereinskollege Lucas Ansah-Peprah (10,27), dem bislang schnellsten Deutschen des Jahres. Ansah krönte damit seine starke Saison mit der erfolgreichen Titelverteidigung.

Julian Weber triumphiert erneut beim Speerwerfen

Julian Weber hat seine Titelserie im Speerwurf bei den Finals 2025 fortgesetzt und sich zum fünften Mal in Folge zum Deutschen Meister gekrönt. Der Weltjahresbeste siegte im ausverkauften Heinz-Steyer-Stadion mit 84,36 Metern – trotz eigener Angaben zufolge leichter Wadenkrämpfe.

Für einen emotionalen Moment sorgte Olympiasieger Thomas Röhler, der neun Jahre nach seinem Goldwurf in Rio mit 78,74 Metern Platz zwei belegte. Zehnkämpfer Niklas Kaulkam bei seinem Start unter den Spezialisten mit 71,02 Metern auf Rang neun.

Liebscher-Lucz holt Bronze im Kajak-Einer

Zweite Medaille für Dresdens Lokalmatador

Die Kanu-Finals am Samstag in der Dresdner Hafencity boten alles: Hundertstel-Drama, emotionale Comebacks – und ein Happy End für Lokalmatador Tom Liebscher-Lucz. Der dreifache Olympiasieger Liebscher-Lucz verpasste zwar den Finaleinzug, sicherte sich im kleinen Finale aber Bronze gegen Linus Bange – und jubelte unter dem Applaus vieler Freunde auf der Tribüne: „Es war absolut geil. Die Menge hat mich getragen.“ Sieger wurde Jacob Schopf in einem Wimpernschlag-Finale gegen Moritz Florstedt.

Entscheidung im Kugelstoßen der Herren: Eric Maihöfer verteidigt seinen Titel

Eric Maihöfer hat im Kugelstoßen der Männer seinen Deutschen Meistertitel erfolgreich verteidigt. Mit 20,10 Metern war er der einzige Athlet, der die 20-Meter-Marke knackte. Tizian Lauria sicherte sich mit 19,95 Metern Silber, Bronze ging an Georg Hapf (19,12 m).

Am Sonntag folgt das Finale der Frauen – mit einem echten Highlight: Olympiasiegerin Yemisi Ogunleye wird in Dresden an den Start gehen.

Neuer deutscher Rekord beim Speedklettern vor der Frauenkirche

Leander Carmanns hat bei den Finals 2025 in Dresden für einen der spektakulärsten Momente gesorgt. Vor der atemberaubenden Kulisse auf dem Neumarkt vor der Frauenkirche gewann der Kölner nicht nur den Deutschen Meistertitel im Speedklettern, sondern stellte im Finale gegen Sebastian Lucke auch einen neuen deutschen Rekord auf – 4,958 Sekunden auf der 15-Meter-Wand mit fünf Prozent Überhang.

Gymnastik-Star Varfolomeev räumt komplett ab in Dresden

Gymnastik-Star Darja Varfolomeev hat einmal mehr ihre Extraklasse unter Beweis gestellt und wie 2023 bei den deutschen Meisterschaften alle fünf Titel gewonnen. Einen Tag nach Gold im Mehrkampf war die 18 Jahre alte Olympiasiegerin in Dresden auch in den Einzelfinals mit Reifen, Ball, Keulen und Band nicht zu schlagen. „Das war der stärkste Wettkampf der Saison“, sagte sie.

„Wir haben absolute Weltklasse-Leistungen gesehen“, sagte Teamchefin Isabell Sawade. Wegen der veränderten Wertungsvorschriften, durch die die Noten im Vergleich zum vergangenen Olympia-Zyklus niedriger ausfallen, sei es schon „außergewöhnlich gut“, die 30-Punkte-Marke zu knacken. „Das schaffen nur sehr wenige“, sagte Sawade. Varfolomeev gelang dies in Dresden in drei von vier Entscheidungen.

Bei allen vier Einzel-Entscheidungen hatte Varfolomeev mehr als einen Punkt Vorsprung auf die Zweitplatzierte. Anastasia Simakova (Schmiden) gewann Silber mit dem Band und den Keulen, die Olympia-Vierte Margarita Kolosov (Potsdam) wurde Zweite mit dem Reifen, und Viktoria Steinfeld (Schmiden) sicherte sich mit dem Ball Rang zwei.

Was am Samstag wichtig ist

Der dritte Tag der Finals 2025 bringt geballten Spitzensport in die Dresdner Innenstadt_ Weltklasse-Athletinnen und einer Kulisse, die es so nur hier gibt.

Leichtathletik im Fokus

Im Heinz-Steyer-Stadion stehen ab 11:25 Uhr gleich 15 Entscheidungen auf dem Programm. Höhepunkt ist am Abend das Finale über 100 Meter (ab 19 Uhr) mit Top-Sprinter Owen Ansah. Im 3000-Meter-Hindernisfinale (18 Uhr) trifft Lokalmatador Karl Bebendorf auf den deutschen Rekordhalter Frederik Ruppert – ein Duell auf Weltklasse-Niveau.

Breaking, Klettern, Basketball – Sport trifft Street-Style

Vor der Frauenkirche wird es spektakulär:

Speedklettern (ab 11:45 Uhr) mit Rekordmann Leander Carmanns

Breaking B-Girls Finale (14:45 Uhr) – mit Vorjahressiegerin Melina

3x3 Basketball (ab 16 Uhr) – Männerteams kämpfen auf dem Neumarkt um den Titel

Kanu & Rudern: Duelle auf dem Wasser

In der Hafencity starten ab 12:40 Uhr die Finalläufe im Kanu (C2 Mixed, K1 Damen & Herren)

Im Alberthafen (ab 11:30 Uhr) geht es um Ruder-Gold im Einer, Achter und Para-Wettbewerb

Im SUP der Damen (ab 13:30 Uhr) wird auf 160 Metern gesprintet – schnell, direkt, intensiv

Turnen & Rhythmische Sportgymnastik

In der JOYNEXT Arena ermitteln ab 10:30 Uhr die Gymnastinnen ihre Gerätefinals – mit Darja Varfolomeev & Margarita Kolosov

Ab 15 Uhr folgen die Geräte-Finals im Gerätturnen, u. a. mit Karina Schönmaier und Titelverteidiger Artur Sahakyan

Bogenschießen vor der Semperoper

Ab 12 Uhr kämpfen Deutschlands beste Recurve- und Compound-Schützinnen und -Schützen um Gold – mit Florian Unruh als Top-Favorit.

Flag Football & Lacrosse feiern Premiere

Flag Football (ab 9:30 Uhr) in der Teamsport Arena – Medaillen folgen am Sonntag

Lacrosse (ab 12:30 Uhr) erstmals bei den Finals mit „Sixes“-Format – Halbfinals & Medaillenentscheidungen bei Damen und Herren

Triathlon-Sprint der Frauen

Der Tag beginnt mit Triathlon (Start: 10:30 Uhr). Im Rennen über die Sprint-Distanz ist Lisa Tertsch die Gejagte – kann sie sich nach 2021 und 2023 erneut zur Meisterin krönen?

Baden-Württemberg an der Spitze der Länderwertung

Nach 27 von 133 Meisterschafts-Entscheidungen bei den Finals 2025 in Dresden liegt Baden-Württemberg mit 47 Punkten (10 Gold, 5 Silber, 9 Bronze) klar in Führung bei der Länderwertung. Vor allem die Medaillen der Fechter des FC Tauberbischofsheim brachten dem Bundesland die Führung nach dem zweiten Wettkampf-Tag.

Auf Platz zwei folgt Nordrhein-Westfalen mit 34 Punkten (7 Gold, 4 Silber, 6 Bronze). Direkt dahinter auf dem dritten Platz: Gastgeber Sachsen! Für den Freistaat gab es bislang siebenmal Gold, dreimal Silber und dreimal Bronze macht 28,5 Punkte.

Drei Bundesländer sind bislang ohne Medaille - Bremen, Mecklenburg-Vorpommern sowie Schleswig-Holstein.

Ermittelt wird das erfolgreichste Bundesland nach einem einfachen Punktesystem: Für Sieger und Platzierte einer deutschen Meisterschaft gibt es drei, zwei und einen Punkt. Bei Mannschaftswettbewerben mit Zusammensetzungen aus mehreren Bundesländern werden die Punkte entsprechend geteilt. Zur aktuellen Medaillenwertung... 

Spannende Finals-Entscheidungen über 5.000 Meter und im Mehrkampf

Konstanze Klosterhalfen hat bei ihrem Comeback auf der deutschen Leichtathletik-Bühne den Meistertitel über 5.000 Meter verpasst. Nach langer Führungsarbeit lief die Europameisterin von 2022 in 15:36,77 Minuten auf Rang drei. Der Titel ging an Hindernisspezialistin Lea Meyer, die das Rennen in 15:26,33 Minuten vor Elena Burkard für sich entschied. Klosterhalfen zeigte sich trotz Platz drei zufrieden: „Ich glaube, ich habe heute das Beste daraus gemacht.“

Bei den Männern wurde der Favorit seiner Rolle gerecht: Mohamed Abdilaahi, der vor wenigen Wochen den deutschen Rekord über 5.000 Meter gebrochen hatte, siegte in einem engen Finish in 13:50,28 Minuten vor Florian Bremm und Maximilian Thorwirth.

Im Zehnkampf sicherte sich Tim Nowak souverän den Titel. Der 29-Jährige kam auf 8.140 Punkte, während Mitfavorit Manuel Eitel wegen Fußproblemen frühzeitig ausstieg. Die beiden Topstars Leo Neugebauer und Niklas Kaul traten nur in ausgewählten Disziplinen an – als Vorbereitung für die WM in Tokio im September.

Im Siebenkampf der Frauen verteidigte Sandrina Sprengel vor 6.000 Zuschauern im Heinz-Steyer-Stadion erfolgreich ihren Titel. Mit 6.315 Punkten setzte sie sich deutlich ab und darf ebenfalls auf die WM blicken. Sophie Weißenberg fehlte verletzungsbedingt. 

Tag 2: Varfolomeev glänzt, Schulze verabschiedet sich, Medaillen in Serie

Der zweite Tag der Finals 2025 in Dresden bot erneut hochklassigen Sport, emotionale Abschiede und spannende Entscheidungen in vielen Disziplinen.

In der Rhythmischen Sportgymnastik ließ Olympiasiegerin Darja Varfolomeev der Konkurrenz keine Chance. Die sechsfache Weltmeisterin siegte souverän im Mehrkampf mit 120,950 Punkten und präsentierte sich drei Wochen vor der WM in Rio in starker Form. Silber und Bronze gingen ebenfalls an Athletinnen des TSV Schmiden.

In der Leichtathletik holte sich Sandrina Sprengel im Siebenkampf mit persönlicher Bestleistung von 6.315 Punkten erneut den Titel – und darf auf ein WM-Ticket hoffen. In der Stand-Up-Paddling-Disziplin auf der Elbe triumphierte Norman Weber im Parallelsprint über 160 Meter.

Emotionaler Abschied im Coastal Rowing: Ruder-Olympiasieger Karl Schulze beendete vor traumhafter Kulisse seine Karriere mit dem dritten Platz. Der Sieg im Männerfinale ging an Franz Werner (Pirnaer RV), bei den Frauen gewann Laura Brenker (Mainzer RV).

Im Kanu-Parallelsprint sicherten sich Pauline Jagsch und Jakob Schopf Gold im Mixed-K2, während Felicia Laberer bei schwierigen Bedingungen ihren Titel in der Para-Klasse erfolgreich verteidigte.

Im Gerätturnen feierte Karina Schönmaier ihren ersten Titel im Mehrkampf. Die Chemnitzerin setzte sich mit 53,150 Punkten durch – in Abwesenheit der verletzten Vorjahressiegerin Helen Kevric.

Im Degenfechten dominierten die Athletinnen und Athleten vom TSV Bayer 04 Leverkusen: Sowohl in den Team-Wettbewerben (Frauen und Männer) als auch im Einzel gingen die Titel an das Werksteam. Laura Katalin Wetzker gewann im Sudden Death gegen Teamkollegin Alexandra Ndolo, bei den Männern siegte Marco Brinkmann.

Im 7er-Rugby gelang den Frauen des Heidelberger RK die erfolgreiche Titelverteidigung – mit einem 12:0-Sieg gegen den SC Germania List vor 1.400 Zuschauern. Bei den Männern revanchierten sich die Niedersachsen: SC Germania List besiegte RG Heidelberg mit 17:12 und holte den Titel.

Liebscher-Lucz verpasst Titel im Kajak-Mixed

Auch die Kanuten sind am zweiten Tag der Finals in Dresden in die Medaillenrennen gestartet. Im Kajak-Mixed-Finale musste sich Lokalmatador Tom Liebscher-Lucz gemeinsam mit Paulina Paszek geschlagen geben. In der Hafencity setzten sich Pauline Jagsch und Jakob Schopf im Parallel-Sprint durch. Für Liebscher  heißt es damit: weiter warten auf Meistertitel Nummer 20.

Karriereende: Dresdner Karl Schulze holt Bronze - Gold geht nach Pirna

Ruder-Olympiasieger Karl Schulze hat seine sportliche Karriere bei den Finals 2025 in seiner Heimatstadt Dresden beendet – und das mit einem Podiumsplatz. Im Coastal Rowing, der spektakulären Variante des Ruderns auf der Elbe, sicherte sich der 37-Jährige in einem packenden Finish den dritten Platz. Für den gebürtigen Dresdner war es ein emotionaler Abschied vom Leistungssport – und ein letztes Rennen vor heimischer Kulisse, das er sichtlich genoss.

Den Titel holte auch ein Sachse und zwar Franz Werner aus Pirna. 

Olympiasiegerin Varfolomeev wieder Mehrkampf-Meisterin

Darja Varfolomeev hat bei den deutschen Meisterschaften in der Rhythmischen Sportgymnastik den Titel im Mehrkampf zurückerobert. Die Olympiasiegerin, die sich im Vorjahr Margarita Kolosov aus Potsdam geschlagen geben musste, siegte in Dresden mit 120,950 Punkten. Damit sicherte sich die 18-Jährige zum dritten Mal seit 2022 Gold im Vierkampf aus Reifen, Ball, Band und Keulen. 

Zweite wurde ihre Schmidener Vereinskollegin Anastasia Simakova mit 113,800 Zählern. Rang drei erkämpfte sich Viktoria Steinfeld (Schmiden) mit 109,900 Punkten. Die Olympia-Vierte Kolosov blieb mit 109,450 Zählern als Vierte außerhalb der Medaillenränge.

Karl Schulze vor seinem Karriereende

Dresdens Olympiasieger beim Coastal Rowing das letzte Mal im Einsatz

Heute steht besonders aus Dresdner Sicht ein weiteres Highlight bei den deutschen Meisterschaften an. Der gebürtige Dresdner Ruder-Olympiasieger Karl Schulze beendet seine Karriere. Um 11 hatte der 37-Jährige sein erstes Qualifying im sogenannten Coastal Rowing auf der Elbe beim Canaletto-Blick. Dort belegte er den dritten Platz.  Nun steht für Schulze ein zweites Qualifying an. Platziert er sich dort wieder unter die besten vier, so ist er beim Halbfinale dabei und kann ein letztes Mal in seiner Karriere nach einer Medaille greifen.

Degenfechterinnen aus Leverkusen verteidigen Titel souverän

Die Degenfechterinnen des TSV Bayer Leverkusen haben bei den Finals 2025 ihren Deutschen Meistertitel erfolgreich verteidigt. Das Trio setzte sich im Finale souverän mit 45:33 gegen Eintracht Frankfurt durch.

Was am Freitag wichtig ist

Am zweiten Wettkampftag der Finals 2025 in Dresden geht es in vielen Disziplinen um Gold – mit prominenter Besetzung und emotionalen Momenten.

Fechten und Rhythmische Sportgymnastik starten früh: In der BallsportARENA stehen zunächst die Team-Wettbewerbe im Degenfechten auf dem Programm, später folgen die Einzel. Parallel dazu begeistert Darja Varfolomeev, die Olympiasiegerin in der Rhythmischen Sportgymnastik, gemeinsam mit Margarita Kolosov die Zuschauer in der JOYNEXT Arena.

Premiere mit Gänsehaut-Garantie: Erstmals werden Medaillen im Coastal Rowing vergeben – am Elbufer vor barocker Kulisse. Mit dabei: Karl Schulze, Doppel-Olympiasieger im Rudern, der in seiner Heimatstadt seine Karriere beendet.

Kanu-Spektakel in der Hafencity: Bei den Kanu-Parallel-Sprints, Kajak-Mixed-Rennen und Para-Wettbewerben sind mit Tom Liebscher-Lucz und zahlreiche Spitzenathleten am Start.

Entscheidungen im Mehrkampf: Im Zehnkampf der Männer liegt zur Halbzeit Tim Nowak in Führung. Bei den Frauen strebt Titelverteidigerin Sandrina Sprengel nach einem starken ersten Tag erneut Gold an. Die deutschen Topstars Leo Neugebauer und Niklas Kaul sind in Dresden dabei, bestreiten aber nur Teile des Wettkampfs.

Tag 1: Fechten, Faustball, Turnen und Triathlon sorgen für erste Highlights

Die Finals 2025 in Dresden sind fulminant gestartet. Gleich mehrfach wurde am Donnerstag deutscher Meisterschaftsgold vergeben.

Im Fechten feierte der FC Tauberbischofsheim einen Doppelerfolg: Sowohl die Damen- als auch die Herrenmannschaft holten den Titel im Team-Florett. Im Einzel setzte sich Anne Kleibrink (DFC Düsseldorf) bei den Frauen souverän gegen Carlotta Morandi durch – es war ihr 13. nationaler Titel. Bei den Männern siegte Paul Luca Faul, der sich nach dem Team-Triumph auch im Einzel durchsetzte und erstmals Deutscher Meister wurde.

Im Gerätturnen sicherte sich Timo Eder vom MTV Ludwigsburg die Goldmedaille im Mehrkampf. Der Mixed-Europameister von Leipzig überzeugte mit Bestleistungen an allen Geräten und gewann souverän mit über 78 Punkten.

Im Faustball wurden die Favoriten gestürzt: Bei den Frauen gewann der Ahlhorner SV überraschend gegen Serienmeister Schneverdingen. Auch bei den Männern kam es zum Favoritensturz – TSV Hagen 1860 bezwang den TSV Pfungstadt mit 4:2 und verhinderte damit dessen 13. Titel in Folge.

Im Triathlon-Mixed-Team triumphierte DSW 12 Darmstadt mit Schlussläufer Henry Graf und einer starken Leistung im Innenstadt-Kurs. Die Staffel setzte sich in einem packenden Rennen vor Titelverteidiger Hylo Team Saar/Viernheim durch. Besonders die Stimmung an der Strecke wurde von den Athleten hervorgehoben.

Den sportlichen Schlusspunkt des ersten Tages setzte der TV Dahn in der Rhythmischen Sportgymnastik: Die Pfälzerinnen gewannen den Gruppen-Mehrkampf mit 40,600 Punkten vor dem TB Oppau und sorgten so für ein emotionales Finale in der JOYNEXT Arena.

Halbzeit bei den Mehrkämpfern

Im Zehnkampf der Männer liegt Tim Nowak zur Halbzeit in Führung. Der Ulmer sammelte am ersten Tag 4049 Punkte und geht mit einem knappen Vorsprung auf Nico Beckers  und Andreas Bechmann  in den zweiten Tag. Für Manuel Eitel, der zunächst geführt hatte, platzten die Titelträume nach drei ungültigen Hochsprung-Versuchen – er schied vorzeitig aus.

Im Siebenkampf der Frauen unterstreicht Titelverteidigerin Sandrina Sprengel ihre Favoritenrolle. Die 21-Jährige vom LG Steinlach-Zollern führt mit 3677 Punkten deutlich vor Lara Siemer (3409) und Mareike Rösing (3389).

Turn-Europameister Eder holt erstmals Mehrkampf-Titel

Timo Eder ist der neue Deutsche Meister im Mehrkampf. Der 20-jährige Mixed-Europameister aus Ludwigsburg setzte sich bei den Finals in Dresden souverän mit 78,550 Punkten durch. Für Eder war es der erste nationale Mehrkampf-Titel. Silber ging an Alexander Kunz (Pfuhl), Bronze an Valentin Zapf (Unterföhring). Der favorisierte Nils Dunkel verzichtete auf den kompletten Sechskampf und konzentrierte sich auf seine Spezialgeräte: Am Pauschenpferd und Barren qualifizierte sich der Europameister jeweils für das Finale, am Reck verpasste er den Endkampf.

Ein emotionales Comeback feierte Lucas Kochan aus Cottbus: Über 15 Monate nach seinem Kreuzbandriss trat er erstmals wieder bei einer Meisterschaft an und erreichte mit 13,300 Punkten das Finale am Reck.

Auch der erste Triathlon-Wettkampf läuft

Erste Entscheidung bei den Finals gefallen

Anne Kleibrink dominierte im Florett-Einzel der Frauen und sicherte sich in der BallsportARENA mit einem klaren Sieg ihren 13. Deutschen Meistertitel. Bereits zuvor hatte sich ihr Club, der FC Tauberbischofsheim, im Teamfinale gegen Weinheim durchgesetzt.

Im Faustball sorgten gleich zwei Endspiele für Aufsehen: Bei den Frauen entthronte der Ahlhorner SV den Rekordmeister Jahn Schneverdingen. Auch bei den Männern gab es eine faustdicke Überraschung – der TSV Hagen stoppte die beeindruckende Titelserie des TSV Pfungstadt und sicherte sich den elften Feld-Titel.

„Dresden hat richtig Bock gemacht“

Die beiden Faustball-Spielerinnen des frischgebackenen Meisters  Ahlhorner SV, Jordan Nadermann und Mieke Kienast, schwärmten nach dem Sieg von der Atmosphäre in Dresden: „Es hat richtig viel Spaß gemacht, vor so einem Publikum zu spielen“, so die beiden.

Klettern - ein Highlight der Finals

Die imposante 15-Meter-Speedwand direkt vor der Frauenkirche wird bei den Finals 2025 garantiert alle Blicke auf sich ziehen. Am Samstag und Sonntag kämpfen dort Deutschlands beste Kletterer um die Meistertitel – spektakuläre Duelle vor barocker Traumkulisse inklusive.

Was am Donnerstag wichtig ist

Am Donnerstag starten die Finals 2025 in Dresden offiziell mit den ersten Entscheidungen um Deutsche Meistertitel. Besonders im Fokus stehen dabei die Finalrunden im Florettfechten: Bei den Frauen gilt Anne Kleibrink als Topfavoritin, bei den Männern will Alexander Krahl seinen Titel verteidigen. Im Faustball greifen mit TSV Pfungstadt (Herren) und TV Jahn Schneverdingen (Frauen) die Rekordmeister nach dem nächsten Titel.

Spannend wird auch das Triathlon-Mixed-Team-Finale durch die Dresdner Innenstadt: Mit dabei sind Mixed-Olympiasieger Lasse Lührs und WM-Dritte Tanja Neubert, die mit ihren Teams um Gold kämpfen. Parallel startet auch die Leichtathletik mit den ersten Disziplinen im Zehn- und Siebenkampf im Heinz-Steyer-Stadion.

Finals auf der Elbe eröffnet

Die „Finals 2025“ sind auf der Elbe eröffnet worden. Auf dem Dampfschiff „Gräfin Cosel“, dem größten Schiff der Sächsischen Dampfschifffahrt, versammelten sich am Mittwochnachmittag zahlreiche Gäste aus Politik, Kultur und Sport – darunter Dresdens OB  Dirk Hilbert, Sachsens Sportminister Armin Schuster sowie Vertreter der beteiligten Sportverbände.

Zu Beginn der Veranstaltung gedachten die Anwesenden der tödlich verunglückten Biathlon-Olympiasiegerin Laura Dahlmeier mit einer Schweigeminute. Anschließend wurde am Blauen Wunder ein Finals-Banner enthüllt und Fahnen geschwenkt – ein sichtbares Zeichen für den Start des nationalen Multisport-Events.

Wo finden die Wettbewerbe statt?

Meistertitel in 20 Sportarten werden in Dresden vergeben

- 3x3 Basketball: Neumarkt Frauenkirche
- Fechten: BallsportARENA
- Rhythmische Sportgymnastik: JOYNEXT Arena
- 7er-Rugy (neu im Finals-Programm): Teamsport Arena im Sportpark Ostra
- Flag Football (neu im Finals-Programm): Teamsport Arena im Sportpark Ostra
- Rudern: Alberthafen
- Badminton: (neu im Finals-Programm): BallsportARENA
- Geräteturnen; JOYNEXT Arena
- Sportakrobatik: JOYNEXT Arena
- Bogensport: Semperoper
- Kanu: Hafencity
- Stand-Up-Paddling: Hafencity
- Breaking: Neumarkt Frauenkirche
- Klettern: Neumarkt Frauenkirche
- Trampolinturnen: JOYNEXT Arena
- Coastal Rowing (neu im Finals-Programm): Königsufer
- Lacrosse (neu im Finals-Programm) : Teamsport Arena im Sportpark Ostra
- Triathlon: Alberthafen, Semperoper
- Faustball & wowball (neu im Finals-Programm): Teamsport Arena im Sportpark Ostra
- Leichtathletik: Heinz-Steyer-Stadion