Spielhallenbetreiber in Sachsen protestieren gegen drohene Schließung
Ab Oktober müssen 170 Spielhallen in Sachsen schließen, weil sie zum Beispiel zu nah an Schulen sind oder weil andere Spielhallen in der Nähe sind. Mitarbeiter und Betreiber der Casinos haben am Donnerstag dagegen am Landtag protestiert. Denn: über 1000 Mitarbeiter würden ihre Jobs verlieren, hieß es. Am Nachmittag übergaben die Spielhallenmitarbeiter Unterschriftenlisten an Landtagspräsident Rößler. Sie sehen die Petition als letzte Chance zur Rettung ihrer Jobs. Ab Sonntag sind die neuen Reglen für Spielhallen bindend. Vor Gericht waren die Betreiber gescheitert.Von 400 Einrichtungen dürfen laut Landesdirektion 170 weiter machen, ebensoviele müssen jetzt geschlossen werden, in 60 Fällen wurden die Spielhallen schon dicht gemacht.Die sächsische CDU sieht keinen Änderungsbedarf - man müsse zwischen Jugendschutz, Spielerschutz und den Interessen der privaten Anbietern abwägen. Die Regelung sei sinnvoll, sagte uns Sören Voigt von der CDU. Allerdings sei eine bundeseinheitliche Regelung sinnvoll, dazu würden auch weiterhin auf eben der Staatskanzleien und Ministerien Gespräche geführt.