- Marco Domogalski, Marketingleiter von Radeberger und Thomas Kunack, Bürgermeister von Bad Schandau und Vorsitzender des Vereins der Freunde des Nationalparks Sächsische Schweiz e. V.
Spende hilft nach Waldbränden in der Sächsischen Schweiz
Nach den verheerenden Waldbränden in der Sächsischen Schweiz freut sich der Förderverein des Nationalparks über finanzielle Unterstützung. Für 182.000 Euro kann er jetzt neue Schutzausrüstung kaufen, gleichzeitig werden mit Geld zerstörte Wanderwege instandgesetzt. Die Spende stammt von der Radeberger Brauerei.
Insgesamt fünf Projekte im Nationalpark profitieren davon. So wird zum Beispiel der „Alte Schulweg“ bei Rathmannsdorf wieder als Wanderweg ausgebaut, denn Überschwemmungen haben dem Pfad und einer Brücke über die Jahre stark zugesetzt. Auch rund um die Seidenblumenstadt Sebnitz sind viele kleinere Arbeiten notwendig: Wege, Brücken und Schutzhütten werden saniert und neue Schilder angebracht.
Im September und Oktober dieses Jahres wurden für jeden 20er-Kasten Radeberger, der in sächsischen Geschäften über die Ladentheke ging, 50 Cent in die Spendenkasse abgezwackt. Neu dabei waren in diesem Jahr ausgewählte Gastronomien. Pro ausgeschenktem Hektoliter Radeberger wurden 5 Euro Spenden generiert. Unterm Strich kamen 180.384 Euro zusammen. Diese Summe rundete die Radeberger Exportbierbrauerei nun auf, und Marketingleiter Marco Domogalski überreichte am 1. Dezember den symbolischen Spendenscheck - natürlich in der Sächsischen Schweiz, im Hotel Elbresidenz an der Therme Bad Schandau.
