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SPD macht neuen Vorschlag zur Zukunft der BRN

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Für die Wiederbelebung der „Bunten Republik Neustadt“ in Dresden gibt es neue Ideen. Die SPD-Ratsfraktion schlägt vor, dass die Stadt als Veranstalter auftritt und verschiedene Veranstaltungsplätze ausschreibt.

Die „Inseln“ mit Musik und Gastronomie hatte es im vergangenen Jahr schon gegeben - organisiert von Bewohnern der Neustadt. Der damit verbundene Aufwand könne aber vor allem unter dem Sicherheitsaspekt nicht allein den ehrenamtlichen Akteuren zugemutet werden, so die SPD-Stadträte.

Deshalb müsse die Stadt Verantwortung übernehmen, um die Veranstaltung am Leben zu erhalten.

Die BRN, die „Bunte Republik Neustadt“ ist unmittelbar mit der Entwicklung der Äußeren Neustadt verbunden und hat eine prägende Auswirkung auf die Identität der Menschen im Stadtteil. Mit teilweise deutlich über 100.000 Gästen war die BRN eher ein zweites Stadtfest, dessen Relevanz sich mitnichten nur auf das Stadtgebiet begrenzen lässt.

Mit der Größe des Festes wurden auch die Auflagen bürokratischer und die Stadt verlangte einen Gesamtveranstalter, der die Gesamtverantwortung übernimmt. Dieser konnte in der historisch vor allem nachbarschaftlich und ehrenamtlich gestemmten BRN-Koordination nicht gefunden werden.