++ EIL ++

Sparkassenkunden legen mehr auf die hohe Kante

Zuletzt aktualisiert:

Sparkassenkunden in Dresden und Umgebung haben im vergangenen Jahr mehr auf die hohe Kante gelegt. Trotz Null-Zinsen stiegen die Einlagen um 350 Millionen Euro auf rund zehn Milliarden Euro. Das enspricht knapp 90 Prozent der Bilanzsumme. Das geht aus der heute vorgelegten Bilanz der Ostsächsischen Sparkasse Dresden hervor. Damit hatte jeder Kunde zum Jahresende im Durchschnitt 580 Euro mehr auf dem Sparbuch als ein Jahr zuvor, so der Vorstandsvorsitzende Joachim Hoof. Erstmals in der Geschichte hat die Sparkasse mehr als 6 Milliarden Euro an Krediten ausgegeben. Mehr als die Hälfte davon ging an Unternehmen und Selbstständige. Privatleute erhielten vor allem Wohnungsbaukredite. Die Ostsächsische Sparkasse hält an ihrem Netz von 100 Filialen und 86 Haltepunkten fest. Die 1.600 Mitarbeiter haben im vergangenen Jahr rund 200.000 Beratungsgespräche geführt. Der Vorstandsvorsitzende betonte, dass sich die Kontoführungsgebühren auch 2018 nicht erhöhen werden. Außerdem sollen in diesem Jahr auch keine Gebühren für das Abheben am Geldautomaten fällig werden.