So viel kosten die Notstützen an der Brücke Budapester Straße
Die Sicherungsmaßnahmen an der Brücke Budapester Straße haben die Stadt 7,5 Millionen Euro gekostet. Das geht aus dem aktuellen Finanzzwischenbericht hervor, den OB Hilbert vorgestellt hat.
Die Stützen sorgen dafür, dass das Bauwerk aus Spannstahl weiter befahren weiter kann. Ihr Aufbau war sehr aufwendig und erfolgte bei laufendem Betrieb links und rechts der Ammonstraße.
Zum Glück hat Dresden in den vergangenen Monaten auch mehr Grund- und Gewerbesteuer eingenommen. So können die Mehrausgaben für die Brückenstützen gleich gedeckt werden. Weil aber auch die Personal- und Energiekosten das Polster weiter auffressen, bleibt von dem Steuer-Plus am Ende kaum etwas übrig.
Die Haushaltslage der Landeshauptstadt bleibt insgesamt weiterhin kritisch. Unterm Strich gibt es dem Bericht zufolge keinerlei Verbesserung bei den Stadtfinanzen. Es bleibt bei 120 Millionen Euro Defizit zum Jahresende. Hauptgrund sind nach wie vor die explodierenden Kosten im Sozial- und Jugendhilfebereich, die vom Bund nicht gegenfinanziert werden. Damit bleibt Dresden auf den Ausgaben sitzen.
