So soll die Scheune saniert werden
Das Amt für Hochbau und Immobilienverwaltung beginnt im kommenden Jahr mit den Baumaßnahmen an der „Scheune“ in der Alaunstraße. Das Gebäude wird saniert und umgebaut. Es soll nach dem Umbau den Erfordernissen an den Brandschutz entsprechen, barrierefrei nutzbar sein und Raum für ein breites Veranstaltungsspektrum bieten. Zu diesem Zweck wächst das Gebäude - die Scheune soll um etwa 9 Meter Richtung Louisenstraße erweitert werden. Die Flächen rund um das Haus müssen neu überdacht und zum Teil neu geplant und gestaltet werden.
Im Oktober 2020 hat dazu eine Gruppe aus Betreibern, Nutzerinnen und Nutzern, politischen Vertretern und Fachämtern der Stadtverwaltung wichtige Punkte für die Planung der Außenanlagen definiert. Dazu gehören Freiräume für die Kommunikation, die Begrünung, der Zugang zum Grundstück, Sicherheit und Barrierefreiheit. Die Gruppe diskutierte auch Nutzungsmöglichkeiten für den Scheunevorplatz. Dieser wurde erst kürzlich mit Fördermitteln neu gestaltet und soll nun nicht mehr wesentlich verändert werden. Dort gibt es erste Vorschläge der DresdnerInnen: Demnach sollte dort eine Photovoltaik Anlage installiert werden, es sollen viele Grünflächen entstehen udn auch die Fassade soll zum Teil bepflanzt werden.
Laut einer ersten Bürgerbeteiligung soll die Fassade eine Mischung aus Holz- und Stahlverkleidung bekommen. Auch Graffiti sollen einfließen. Wie ein Neubau soll die Scheune auf keinen Fall aussehen.
Diese Themenfelder sind in die Aufgabenstellung für ein Planungsbüro eingeflossen, welches Anfang Januar 2021 mit der Planung für die Außenanlagen begonnen hat. Im Sommer 2021 werden die Planungen soweit vorliegen, dass die Ergebnisse im Rahmen einer Bürgerbeteiligung vorgestellt werden können.
Die Bauarbeiten sollen im Juni 2022 beginnen und etwa 2 Jahre dauern. Die Kosten für die Umbauarbeiten liegen bei über 6 Millionen Euro.