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So hat Dresden gewählt - Zahlen und Fakten

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Die Dresdner haben fleißig ihre Stimmen zur Bundestagswahl abgegeben. Am vergangenen Sonntag haben 83,2  Prozent der Bürger ihre Kreuze in den beiden Dresdner Wahlkreisen gesetzt. Damit liegt die Landeshauptstadt im deutschlandweiten Vergleich einen knappen Prozentpunkt über dem Bundesweiten Schnitt (82,5 Prozent). In Dresden ist die AfD mit 26,7 Prozent bei den Zweitstimmen klarer Gewinner, gefolgt von der CDU, die 18,8 Prozent erlangte. Die Linke nimmt in Dresden bei dieser Bundestagswahl den dritten Platz mit 15,5 Prozent ein. Auf Platz fünf folgt die SPD mit 9,4 Prozent. Diese musste mit über minus 8 Prozentpunkten einen der stärksten Verluste hinnehmen 

Wahlbeteiligung nach Stadtteilen

In den Stadtrandgebieten gingen die meisten Dresdner-Bürger wählen: Knapp 90 Prozent der Wahlbeteiligten aus Altfranken und Gompitz gaben ihre Stimmen ab. Schlusslicht bilden die Stadtteile Prohlis-Süd und -Nord. Dort gingen nur knapp 65 Prozent wählen. Eine Überraschung gab´s dagegen in Gorbitz-Süd. Hier war eine deutliche Steigerung in der Wahlbeteiligung zu sehen. Knapp 7 Prozent mehr Wähler als zur Bundestagswahl 2021 gaben ihre Stimmen ab, die Wahlbeteiligung lag bei 66,5 Prozent.

In diesen Stadtteilen wurde am meisten AfD gewählt

Während deutschlandweit die CDU der Gewinner ist, hat in Dresden die erstmals AfD die Nase bei der Bundestagswahl in beiden Wahlkreisen vorn. Im Stadtteil Gorbitz-Süd war die AfD Spitzenreiter: Knapp 43,8 Prozent setzten die Kreuzchen für die Alternative für Deutschland. Gefolgt von Prohlis-Süd und Nord mit knapp 42 Prozent. Schlusslicht bildet die äußere Neustadt. Dort hatten circa 6 Prozent die AfD gewählt.