So hat Dresden gewählt
Sachsen hat am Sonntag seinen neuen Landtag gewählt. Von den insgesamt 60 Wahlbezirken liegen acht in Dresden. Alle Gebiete sind nun ausgezählt, die vorläufigen Ergebnisse stehen fest.
So hat die CDU in der sächsischen Landeshauptstadt klar die Nase vorn. Sie erhält 30,9 Prozent - 4,1 Prozent mehr als 2019. Die AfD folgt auf Platz zwei mit 22 Prozent (+1,3 Prozent). Der dritte Platz geht an die Grünen (11,6 Prozent/-5,3 Prozent), gefolgt von SPD (11 Prozent/+2,5 Prozent) und BSW (10,3 Prozent). Die Linke erreicht 5,3 Prozent.
Die Linke holte gerade noch 5,7 Prozent (-5,7 Prozent) und die FDP brach mit 1,3 Prozent ganz ein (-5,2 Prozent).
Bei den Direktmandaten ergibt sich folgendes Bild: In sieben von acht Wahlkreisen holen die Kandidaten der CDU das Direktmandat, darunter der amtierende Kultusminister Christian Piwarz und Tourismus-Ministerin Barbara Klepsch. Nur in der Neustadt sieht es anders aus: Hier verteidigte Thomas Löser von den Grünen mit 36,4 Prozent seinen Landtagssitz.
Die Wahlbeteiligung in Dresden lag bei 77,4 Prozent. Das ist mehr als bei der Wahl 2019 - hier waren es rund 73 Prozent. Die meisten Dresdner gingen in Gönnsdorf/Pappritz zur Urne (87,4 Prozent), die wenigsten in Prohlis-Süd (55,3 Prozent).
Alle weiteren Informationen zur sächsischen Landtagswahl gibt es in unserem Ticker.