++ EIL ++

So geht's durch den Dresdner Adventsverkehr

Zuletzt aktualisiert:

Am 27. November öffnet der Striezelmarkt - rund 90.000 Besucher strömen dann täglich auf den Altmarkt. Durch die vielen Weihnachtsmärkte erwartet die Stadt rund 20 Prozent mehr Adventsverkehr. Damit der Adventsausflug trotz eingestürzter Carolabrücke möglichst stressfrei wird, hat Dresden sein Verkehrskonzept überarbeitet. Am besten kommt man mit Bus und Bahn in die Innenstadt.

Die DVB verkehrt im 10-Minuten-Takt, von den Park- und Ride-Parkplätzen sogar noch öfter. Bei täglich 609.000 Fahrgästen kommen an den Adentswochenende bis zu 120.000 zusätzliche DVB-Kunden hinzu.„ Verkehrsbürgermeister Stephan Kühn: “Wer den Besuch der Weihnachtsmärkte in der Adventszeit genießen möchte, nutzt öffentliche Verkehrsmittel und lässt sein Auto außerhalb des Zentrums stehen.„

Wer aus dem Umland doch mit dem Auto in die Stadt kommt, dem stehen im Ostragehege an der Messe der Parkplatz “P7„ und an der Pieschener Allee kostenlose Parkplätze zur Verfügung. Von dort geht es alle sechs Minuten mit der zusätzlichen Straßenbahnlinie 20 oder mit der Linie 10 direkt in die Innenstadt.

Mit den P+R-Parkplätzen und umliegenden (kostenpflichtigen Parkhäusern) stehen am 26er Ring rund 2300 Parkplätze zur Verfügung. 

Terrassenufer in östliche Richtung wieder frei

Um Staus in der Innenstadt zu vermeiden, wird ab 20. November das Terrassenufer vom Landtag in Richtung Synagoge wieder freigegeben. Der Verkehr wird dann über den Hasenberg weiter geleitet. Für Radfahrer sind sogar beide Richtungen des Terrassenufers nutzbar.  Diese Strecke ist auch eine Ausweichmöglichkeit für die Wilsdruffer Straße, deren südliche Fahrbahn ab 20. November zwischen 9.30 Uhr und 22 Uhr gesperrt wird. Im Frühverkehr wird die Straße – anders als in der Vergangenheit - in beide Richtungen befahrbar sein. Der Verkehr in westlicher Richtung nutzt weiterhin die nördliche Fahrbahn der Wilsdruffer Straße.
Auf der Marienbrücke erfolgt stadteinwärts die Absicherung des Gleisbereichs wie bei Großveranstaltungen. Betonsperren verhindern dann das Überfahren des Gleisbetts durch Autofahrer. Am Dippoldiswalder Platz entfällt stadtauswärts die Linksabbiegemöglichkeit und die Ampelschaltung wird angepasst. So wird verhindert, dass wartende Linksabbieger die für den ÖPNV wichtige Kreuzung Dr.-Külz-Ring / Wallstraße blockieren.

Umleitungen für den Elberadweg

Für den Radverkehr entstehen mit den Anpassungen der Adventszeit auch Umleitungen für den gesperrten Elberadweg sowie für die Nord-Süd-Verbindung. Auf Altstädter Seite werden Radfahrer als Ausweichstrecke zum Elberadweg ab 20. November in beiden Richtungen über das Terrassenufer und den Hasenberg geführt. Auf der nördlichen Elbseite erhalten Radfahrer mit Beginn der Weihnachtsmärkte eine Radverkehrsführung entlang der Köpckestraße. Die erfolgt abschnittsweise abgetrennt mit Barrieren auf der Fahrbahn oder gemeinsam mit dem Fußverkehr. Der so entstandene neue Radweg soll auch nach Weihnachten fortgeführt werden.

Im Bereich der Weihnachtsmärkte dürfen in Fußgängerzonen dann keine Radfahrer mehr fahren. Eine Umfahrung der Marktgebiete ist unter anderem über die bestehenden Radwege auf der Albertstraße und der St.-Petersburger-Straße in Verbindung mit den Ausweichstrecken des Elberadwegs möglich.

Mehr Parkplätze für Reisebusse

Für Reisebusse gibt es wie in den letzten Jahren Ein- und Ausstiegshaltestellen in der Innenstadt. Parken können Reisebusse westlich der Marienbrücke. Dort stehen durch die Verlagerung des Weihnachtszirkus 130 Busstellplätze bereit. Trotz des Wegfalls der Parkmöglichkeiten unter der Carolabrücke gibt es damit in diesem Jahr insgesamt 60 Prozent mehr Parkplätze für Reisebusse.

Audio:

Baubürgermeister Stephan Kühn erklärt das Verkehrskonzept fü die Adventszeit für Auto- und Radfahrer sowie ÖPNV-Nutzer