So geht es älteren Menschen in unserer Stadt

Zuletzt aktualisiert:

Mehr barrierearmer Wohnraum in der Stadt, besser ausgeleuchtete Gehwege und seniorengerechte Parkanlagen - das wünschen sich viele ältere Dresdner. Das ergab eine Studie von Stadt und TU Dresden zur Lebenssituation von Menschen ab 60. Rund 3000 Dresdner nahmen an der Befragung teil.

Die große Mehrheit der Studienteilnehmer lebt in Wohnungen und Häusern mit teils erheblichen baulichen bzw. räumlichen Barrieren. Wie der Wohnraum senioren- oder behinderungsgerecht angepasst werden kann,wissen die Betroffen allerdings kaum. Die Stadt plant deshalb Aktionen, um die Wohnberatung und Möglichkeiten zur barrierefreien Gestaltung von Wohnraum bekannter zu machen.

Zwar fühlt sich die Mehrzahl (63 Prozent) nicht einsam und relativ gut in soziale Gruppen integriert. Etwa ein Drittel der befragten Personen fühlen sich allerdings etwas bis stark einsam. Das allgemeine Wohlbefinden in Dresden liegt unter dem deutschen Durchschnitt. Während der Corona-Pandemie wurden die Kontakte weiter reduziert. Daher will die Stadt die Teilhabe am kulturellen, sozialen und gesellschaftlichen Leben für alle Menschen ab 60 Jahren fördern. Allerdings engagieren sich viele ehrenamtlich oder wollen sich bis ins hohe Alter ehrenamtlich engagieren. Bürgerschaftliches Engagement unterstützt die Bildung bzw. den Erhalt sozialer Netze. In Zukunft sollen zielgruppengerechte und wohnortnahe Angebote ausgeweitet und noch besser zusammen gebracht werden.

Alle Infos zur Studie finden Sie unter www.tu-dresden.de/cdd/forschung/lab60 und www.dresden.de/senioren