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SKD planen viele Highlights für 2025

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Auch 2025 planen die Staatlichen Kunstsammlungen Dresden hochkarätige Präsentationen. Der südafrikanische Künstler William Kentridge beschäftigt sich zu seinem 70. Geburtstag mit dem Dresdner Fürstenzug, die Festetage des Residenzschlosses wird eröffnet und es wird die erste Schau zur jüngeren Geschichte der Meissener Porzellanmanufaktur geben. Thematisch steht das kommende Jahr unter dem Motto „Träume von Räumen“.

Zu den Highlights gehört ebenso das 20-jährige Bestehen des Gerhard Richter Archivs. Das Archiv besinnt sich damit auf seine Wurzeln und seinen Initiator Martin Roth. Die meisten Exponate sind bislang weder ausgestellt noch veröffentlicht worden. Und Wolfgang Tillmans, einer der wichtigsten internationalen Gegenwartskünstler, ist erstmals mit einer großen Einzelausstellung in einem Museum in Ostdeutschland präsent. 

Voraussichtlich Mitte November 2025 öffnet die Festetage im Residenzschloss als Dauerausstellung zur europäischen Festkultur. Damit schließe sich der Rundgang im größten historischen Domizil des Museumsverbundes. „Darauf haben wir lange gewartet“, sagte Generaldirektorin Marion Ackermann.

Die Staatlichen Kunstsammlungen Dresden sind bei Besucherzahl und Einnahmen fast wieder auf Vor-Corona-Niveau. 2023 kamen 2,1 Millionen Gäste in die Museen des Verbundes, das sind knapp 346.000 mehr als 2022, sagte die Kaufmännische Direktorin Cornelia Rabeneck zur Jahrespressekonferenz. 

Für 2024 geht sie von einem 20-prozentigen Zuwachs gegenüber dem Vorjahr aus. So hat die Anfang September eröffnete Caspar-David-Friedrich-Ausstellung bereits fast 50.000 Besucher und die noch bis ins nächste Jahr laufende Kinderbiennale schon 67.000 und damit mehr als die Hälfte der vorigen Ausgabe 2022 mit insgesamt 110.000.