SKD planen 2022 vier große Ausstellungen
Die Staatlichen Kunstsammlungen planen für kommendes Jahr vier große Ausstellungen.
So startet „Der Schlüssel zum Leben. 500 Jahre mechanische Figurenautomaten“, deren Titel das Jahresmotto entnommen wurde, am 3. Juni. Der Mathematisch-Physikalische Salon zeigt zusammen mit dem Museum für Staatliche Volkskunst mit Puppentheatersammlung bis zum 25. September erstmals den Dresdner Bestand an Figurenautomaten und mechanischen Theatern.
Vom 21. Mai bis zum 28. August werden in der Gemäldegalerie Alte Meister unter dem Titel „Zauber des Realen. Bernardo Bellotto am sächsischen Hof“ zahlreiche Darstellungen des venezianischen Malers von Städten wie Dresden, Pirna und Warschau gezeigt. Im Albertinum werden vom 14. Mai bis zum 15. Januar 2023 mehr als 100 Werke des sächsischen Malers Oskar Zwintscher aus der Zeit der Epochenschwelle zum 20. Jahrhundert gezeigt. Der Titel: „Weltflucht und Moderne“.
Anlässlich des bevorstehenden 90. Geburtstages des aus Dresden stammenden Künstlers Gerhard Richter ist zudem vom 5. Februar bis zum 1. Mai eine Werkschau mit persönlichem und familiärem Charakter geplant.
Die Auswirkungen der Corona-Pandemie haben in der Ausrichtung des Jahresprogramms ihre Spuren hinterlassen. „Wir haben letzten Sommer alles auf den Prüfstand gestellt“, sagte Ackermann. Ein Ergebnis sei, dass es nun weniger, jedoch größere und nachhaltigere Ausstellungen gebe. Gleichermaßen sei auch Budget dafür eingestellt worden, aus dem musealen Kontext heraus spontaner auf politische und gesellschaftliche Erscheinungen reagieren zu können.
Das Jahresprogramm sei jedoch noch nicht komplett, sondern befinde sich noch in Planung und hänge auch von der Entwicklung der Corona-Pandemie ab, so Generaldirektorin Marion Ackermann.