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Silvester­feuerwerk treibt Feinstaub­belastung in Sachsen in die Höhe

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Die Silves­ter­knal­lerei hat die Belas­tung mit gesund­heits­schäd­li­chem Feinstaub in einigen Städten Sachsens deutlich in die Höhe getrieben. Vor allem in den ersten Stunden des neuen Jahres wurde teilweise das Hundert­fache des sonst in einem Kubik­meter Luft enthal­tenen Feinstaubs gemessen, wie das Landesamt für Umwelt, Landwirt­schaft und Geologie (LfULG) am Montag mitteilte.Spitzen­reiter war den Angaben zufolge Leipzig. An der Messsta­tion Lützener Straßen wurden demnach in der Neujahrs­nacht um 1.00 Uhr 1860 Mikro­gramm Feinstaub pro Kubik­meter Luft gemessen, gefolgt von Glauchau mit 904 und Klingen­thal mit 182 Mikro­gramm. Eigent­lich liegt der Feinstaub-Grenz­wert bei 50 Mikro­gramm pro Kubik­meter Luft. Dieser Wert wurde laut LfULG zum Jahres­wechsel an 14 der 20 sächsi­schen Messsta­tionen überschritten.Nach Angaben des Umwelt­bun­des­amtes werden jährlich rund 4000 Tonnen Feinstaub durch Feuer­werks­körper freige­setzt - der Großteil in der Silves­ter­nacht. Die Menge entspricht 15 Prozent des jährlich im Straßen­ver­kehr produ­zierten Feinstaubs.(DPA)