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Sieben neue Fahrzeuge für Dresdner Feuerwehr

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Die Dresdner Feuerwehr hat am Donnerstag sieben neue Fahrzeuge erhalten. Sechs Hilfeleistungslöschfahrzeuge (HLF) und ein Einsatzleitwagen Umweltschutz wurden feierlich übergeben.

Bürgermeister Detlef Sittel: „Die regelmäßige Investition der Landeshauptstadt Dresden in moderne Einsatztechnik der Feuerwehr Dresden schafft die Grundvoraussetzung für die hervorragende Einsatzbereitschaft der Kameradinnen und Kameraden der Dresdner Berufs- und Stadtteilfeuerwehr. Mit Inbetriebnahme der sechs neuen Hilfeleistungslöschfahrzeuge können die ältesten noch im Einsatzdienst der Feuerwehr Dresden befindlichen Fahrzeuge aus den Baujahren 1993 und 1995 in den verdienten Ruhestand geschickt werden“.

Die sechs modernen Fahrzeuge gehen an fünf Feuer- und Rettungswachen der Berufsfeuerwehr Dresden in Dienst. Ein Fahrzeug wird zukünftig als Reservefahrzeug der Berufsfeuerwehr eingesetzt. Gegenüber der Vorgängergeneration aus dem Baujahr 2012 verfügen die neuen Fahrzeuge über größere Löschwassertanks mit 2.400 Liter sowie fest verbaute Schaummitteltanks für 200 Liter, teilte die Stadtverwaltung mit. So sind sie bei Brandeinsätzen flexibler und effektiver einsetzbar.

Sechs Stadtteilfeuerwehren erhalten Hilfeleistungslöschfahrzeuge, die vorher bei der Berufsfeuerwehr stationiert waren. Die alten Fahrzeuge der Stadtteilfeuerwehren haben ausgedient und entsprechen nicht mehr den heutigen Anforderungen. Die Landeshauptstadt Dresden hat zirka 2,7 Mio. Euro in die Fahrzeuge investiert. Der Freistaat Sachsen förderte davon etwa 1,5 Millionen Euro.

Außerdem übergab Bürgermeister Sittel der Feuerwehr Dresden einen Einsatzleitwagen Umweltschutz. Dieses Fahrzeug wird an der Feuerwache Übigau stationiert. Er kommt zum Einsatz, wenn Schad- oder Gefahrstoffe aufgrund eines Unfalles oder einer Havarie Menschen, Tiere oder Umwelt gefährden. Ob bei Bränden die Ausbreitung von Rauchgasen, bei Ölspuren im Stadtgebiet oder auf der Elbe oder Havarien mit Gefahrgütern, der Einsatzleitwagen Umweltschutz bringt spezielle Analyse- und Messgeräte und besonders geschultes Personal zu den Einsatzorten. Sein Gasspürgerät kann er Gefahrenstoffe identifizieren. Mit dem Infrarot-Spektrometer an Bord können auch einige Feststoffe und Flüssigkeiten bestimmt werden. Das Neufahrzeug ersetzt das elf Jahre alte Vorgängerfahrzeug. Das soll künftig als Reservefahrzeug eingesetzt sein. Das alte Reservefahrzeug aus dem Jahr 1998 wird ausgesondert.