• (Symbol­bild: dpa)

Sex-Täter in Freiberg schlägt nach Freilassung wieder zu - Psychatrie

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In Freiberg wird gegen einen mutma­ß­li­cher Sexual-Straf­täter ermit­telt. Dem 29-jährigen Iraker wird vorge­worfen mehrere Frauen genötigt und bedrängt zu haben. So soll er am Mittwoch eine 16-Jährige sexuell beläs­tigt und eine weitere Frau unsitt­lich berührt haben. Durch Zeugen­hin­weise kam die Polizei dem Mann auf die Spur. Der Mann ist zunächst wieder frei gelassen worden.

Am Donnerstag kam es dann gleich zum nächsten Vorfall. Gegen 14.15 Uhr wurde die Polizei von Zeugen zur Ecke Hornstraße/Wasser­turm­straße gerufen. Der Mann hatte sich einer Schüler­gruppe von hinten genähert und eine 14-Jährige unsitt­lich berührt. Anschlie­ßend flüch­tete er. Mehrere Strei­fen­wa­gen­be­sat­zungen rückten daraufhin zur Fahndung aus und konnten den Tatver­däch­tigen wenig später in der Peters­straße stellen. Es handelt sich um den 29-jährigen Mann, der im Verdacht steht, bereits am Mittwoch mehrere sexuelle Beläs­ti­gungen im Freiberger Stadt­ge­biet begangen zu haben. Der 29-Jährige wurde vorläufig festge­nommen.

Zunächst kein Haftbe­fehl beantragt

Aller­dings hat die Chemnitzer Staats­an­walt­schaft keinen Haftbe­fehl beantragt. "Es bestehen keine Haftgründe", teilte Ingrid Burghart von der Staats­an­walt­schaft auf Anfrage unseres Senders mit. Es bestehe auch keine Flucht­ge­fahr, teilte die Sprecherin der Chemnitzer Staats­an­walt­schaft mit. Die Fälle werden als sexuelle Belei­di­gung verfolgt. Es handle sich dabei um den neuen Paragra­phen 185. Dieser sind einen Straf­rahmen von bis zu zwei Jahren Freiheits­strafe vor. Ein Haftbe­fehl ist in so einem Fall nicht möglich, erläu­tert Burghart. Wenn es gravie­ren­dere Fälle gibt oder Opfer, die unter 14 Jahre sind, müsste man neu entscheiden, hieß es.

In Psycha­trie gebracht

Am Freitag­nach­mittag teilte die Chemnitzer Polizei dann mit, dass der Mann in eine psycha­tri­sche Klinik gebracht wurde. Ungeachtet dessen dauern die Ermitt­lungen gegen ihn weiter an, teilte die Polizei mit.