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SEK nimmt Schleuser in Großsedlitz fest

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Mit Unterstützung des SEK hat die Bundespolizei am Freitagvormittag in Großsedlitz einen ukrainischen Schleuser festgenommen. Bis dahin war der 23-Jährige zu Fuß geflüchtet, nachdem er am frühen Morgen auf der A17 aufgeflogen war.

Bei Pirna hatte der Mann seinen Kleintransporter gestoppt und war davongerannt. Mit Spürhunden, Spezialkräften und Hubschrauber wurde stundenlang nach dem Schleuser gefahndet, bis er schließlich aufgespürt wurde.

Die Spur führte die Bundespolizei zunächst zu einer Scheune am Schilfteichweg in Dohna. Die Einsatzkräfte sicherten den Bereich ab und zogen Spezialkräfte des Landeskriminalamtes Sachsen hinzu.

Bei der Durchsuchung der Scheune wurde der Gesuchte nicht festgestellt. Im Rahmen der Fahndungsmaßnahmen im Umfeld erhielt die Polizei einen Hinweis zu einer verdächtigen Person in Großsedlitz. Die Einsatzkräfte gingen dem nach und konnten den mutmaßlichen Fahrer des Mercedes auf der Straße Am Hasensprung ausfindig machen.

Hinweisen zufolge war der Mann auch bewaffnet, die Waffe hatte er aber bei der Festnahme nicht mehr bei sich. Im Transporter waren 17 Menschen aus der Türkei und Afghanistan, darunter auch fünf Babys.

Die Ermittlungen von Staatsanwaltschaft und Bundespolizei, auch zu möglichen weiteren Hintermännern, dauern an und werden noch einige Zeit in Anspruch nehmen. Die Polizei sucht aktuell nach den Waffen des Tatverdächtigen.