SEK-Einsatz wegen Hundehaufen - 1500 Euro Strafe
Aus Ärger über Hundehaufen hatte ein 63-Jähriger im April vergangenen Jahres am Postplatz einen SEK-Einsatz ausgelöst. Der Mann wurde am Amtsgericht Dresden nun zu 1500 Euro Strafe verurteilt. Er wurde am Mittwoch zu 50 Tagessätzen wegen Bedrohung in Tateinheit mit unerlaubten Besitzes von Schusswaffen verurteilt, teilte eine Sprecherin des Gerichtes mit.Der Mann hatte nach Überzeugung des Gerichts aus seinem Fenster eine Schreckschusswaffe auf ein Pärchen mit Hund gerichtet, weil er sich über die Hinterlassenschaften von Hunden aufregte. Das Paar selbst hatte nach eigenen Angaben alles weggeräumt. Wegen der Bedrohung war damals das Sondereinsatzkommando angerückt. Das war passiertEin 47-Jähriger drehte am 11. April 2016 gegen 17:45 Uhr mit seinem Hund im Innenhof eines Hauses eine Runde. Als er den Hundehaufen in eine Tüte packte, kam es zum Wortwechsel mit dem Bewohner am Fenster. Wenig später erschien der damals 62-Jährige mit einer Pistole am Küchenfenster und bedrohte den Mann im Hof. Der alarmierte die Polizei. Weil der 62-Jährige die Beamten nicht in die Wohnung ließ, wurde der Bereich weiträumig abgeriegelt, Passanten und Besucher der umliegenden Geschäfte in Sicherheit gebracht. Kurz vor Mitternacht konnten Spezialkräfte dann doch Kontakt zum Mieter aufnehmen. Anschließend erfolgte im Beisein des Mannes die Durchsuchung seiner Wohnung. Dabei fanden die Beamten Schreckschusswaffen sowie entsprechende Munition. Die Gegenstände wurden sichergestellt.