• Massiver Wasser­schaden im Kleinen Haus. (Foto: Archiv Staats­schau­spiel/Matthias Horn)

Sechsstelliger Wasserschaden im Kleinen Haus

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Eigent­lich sollte am Donners­tag­abend im Kleinen Haus auf der Glacis­straße Fried­rich Dürren­matts Komödie "Die Panne" über die Bühne gehen. Diese und weitere Auffüh­rungen fallen nach einer echten Panne nun aus.

Nach ersten vorsich­tigen Schät­zungen liegt der Schaden wohl im sechs­stel­ligen Bereich. Das sagte der Techni­sche Direktor Chris­tian Voß im Inter­view bei uns. Schein­werfer, Beamer und andere Technik werden getrocknet und begut­achtet. Der Bühnen­vor­hang und Kulis­sen­teile sind aber beispiels­weise nicht mehr zu gebrau­chen.

Die Sprüh­flut-Anlage (erst 2015 instal­liert) ist nach einem techni­schen Defekt am Donners­tag­nach­mittag angesprungen, hat nach Angaben des Staats­schau­spiel zu größeren Schäden geführt. Eine Reihe von Auffüh­rungen wird deshalb ganz abgesagt oder verlegt.

Die genaue Ursache, warum die Sprüh­flut­an­lage ausge­löst wurde ist noch unklar. Offenbar ist die Anlage angesprungen, nachdem sie am Nachmittag wieder aktiviert wurde. Wie Voß erläu­ter­tete, kann die Anlage von Hand deakti­viert werden, wenn beispiels­weise Stücke mit Nebel oder Pyrotechnik auf der Bühne gespielt werden.

Erst im August 2015 war der Brandschutz im Kleinen Haus an der Glacisstraße verbessert worden, auch ein neuer Eiserner Vorhang war eingebaut worden.

Spielplanänderung: Diese Vorstellungen fallen aus oder werden geändert.