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„Schwerste Krise“ - Hoffnung auf steigende Passagierzahlen am Flughafen Dresden

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Am Flughafen Dresden wird nach der coranabedingten Flaute in der Ferienzeit wieder mit steigenden Passagierzahlen gerechnet. Die Urlaubsfliegerei läuft langsam wieder an, sagte der Chef der Mitteldeutschen Flughafen AG, Götz Ahmelmann.

Flüge nach Spanien, Ägypten oder die Türkei sind wieder im Kommen. Aber normalerweise verbucht Dresden in einer Juliwoche etwa 270 Flüge - derzeit sind es gerade einmal rund 70. Im ersten Halbjahr verbuchten beide sächsische Flughäfen rund 95.000 Passagiere - ein Minus von mehr als 83 Prozent. In diesem Jahr hofft man auf eine Million Passagiere an beiden Standorten. Etwa 4,2 Millionen waren es vor der Corona-Krise. 

Während die Urlaubsflieger inzwischen wieder gut gefüllt sind, sind viele Linienflüge nur zur Hälfte ausgelastet, weil viele internationale Ziele noch nicht angesteuert werden. Es wird wahrscheinlich bis 2024 brauchen bis sich die Luftfahrtbranche wieder erholt hat und an das Niveau vor Corona anknüpfen kann.