Schwere Unfälle und lange Staus auf der A4
Auf der A4 kommt es seit Mittwochvormittag immer wieder zu langen Staus nach Unfällen. Kurz vor 14:00 Uhr geriet ein LKW zwischen dem Dreick Nossen und Wilsdruff in Brand, das Führerhaus stand in Flammen, der Auflieger war noch angekoppelt. Auch die Lärmschutzwand wurde beschädigt. Die Autobahn musste gesperrt werden.Bereits am Vormittag und Mittag hatte es zwischen Chemnitz und Dresden mehrfach gekracht. Zwischen Siebenlehn und Dreieck Nossen waren zwei Autos und ein LKW kollidiert. Ein Auto krachte beim Beschleunigen vom Parkplatz am Steinberg in ein weiteres Fahrzeug, auch ein LKW war involviert. Sechs Menschen wurden verletzt, mindestens zwei davon erlitten schwere Verletzungen. Zahlreiche Rettungskräfte und ein Rettungshubschrauber rückten an, zeitweise waren zwei Fahrspuren gesperrt. Wenig später gab es dann zwischen dem Dreieck Nossen und dem Dresdner Tor einen Unfall mit drei Fahrzeuge auf der linken Fahrspur. Dort gab es keine Verletzten, teilte ein Polizeisprecher mit. In diesem Abschnitt der A4 kam es am Mittag zudem zu zwei weiteren Unfällen mit zwei bzw. drei Autos. Auch dort blieb es bei Blechschäden. Verzögerungen gab es auch zwischen Dresden-Neustadt und Altstadt, ein PKW und LKW hatten sich touchiert.Der ADAC erwartet heute verstärktes Verkehrsaufkommen, da die Schulen am Freitag geschlossen sind und viele Familien das lange Wochenende mit Brückentag für einen Kurzurlaub nutzen. Autofahrer müssen sich immer wieder auf lange Staus einstellen.