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Schweinepest kommt Lausitz bedrohlich nahe

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Die Afrikanische Schweinepest kommt näher. Polen meldet zwei Fälle aus dem Kreis Sorau. Die Region liegt nordöstlich von Bad Muskau. Ein positiv getesteter Wildschwein-Kadaver wurde nur 21 Kilometer entfernt von der Grenze gefunden, ein weiteres Tier in 32 Kilometer Entfernung. Inzwischen wurde polnischen Polizisten und Grenzschützern der Abschuss von Wildschweinen erlaubt.

Die Tiere sind Überträger der Erreger. Für Menschen ist die Seuche nicht gefährlich. Die Bauern in der Lausitz sind aber besorgt. Denn beim ersten Nachweis bei einem Wild- oder Hausschwein würde Deutschland den Status als «seuchenfrei» verlieren, es drohen Exportstopps für Schweinefleisch etwa nach Asien.

Brandenburg hatte vor Weihnachten weitere Schutzmaßnahmen getroffen. So wurden an bestimmten Stellen entlang der Neiße Zäune aufgestellt. Damit soll verhindert werden, dass Wildschweine von Polen nach Deutschland kommen. Sachsen hat noch keine Entscheidung zur Errichtung von Zäunen getroffen.