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Schwarzohr-Nachwuchs im Dresdner Zoo

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Im Dresdner Zoo gibt es Nachwuchs bei den Wildkatzen: Ein Karakal-Jungtier kam Anfang Mai im Zoo Dresden zur Welt. Es ist der erste Nachwuchs für Mutter Mila und Vater Girma, deswegen war das Tier zunächst auch noch nicht zu sehen. Der kleine Karakal wiegt rund 1,5 Kilogramm und ist 25 Zenti­meter groß. Mittler­weile ist er gut für die Besucher zu sehen und erkundet neugierig die Anlage. Bis er ausge­wachsen ist, vergehen noch einige Monate. Dann wird das kleine "Schwarzohr" bis zu 5 Kilogramm schwer und bis zu einem halben Meter groß sein. Doch bis dahin gilt es, seine Umgebung zu erkunden und Mutter Mila auf Schritt und Tritt zu folgen, um möglichst viel von ihr zu lernen. "Die Kleine hängt sehr an ihrer Mutter, ist aber auch den Tierpfle­gern gegen­über zutrau­lich", berichtet Revier­leiter Mike Wolf. Für die Besucher ist der kleine Karakal bereits gut zu sehen. Er erklimmt schon höhere Distanzen und klettert mit seiner Mutter auf Bäume", so Mike Wolf. Insge­samt hat er sich gut in der Anlage einge­lebt.Mutter Mila kam 2015 aus dem aus Jylland Park in Dänemark nach Dresden. Vater Girma lebt seit über zehn Jahren im Zoo Dresden und war zuvor im Zoo Jihlava (Tsche­chien). Die Haltung von Karakalen hat im Zoo Dresden eine lange Tradi­tion. Bereits seit den 1930er Jahren zählen die afrika­ni­schen Raubkatzen zum Tierbe­stand des Zoos. Das natür­liche Verbrei­tungs­ge­biet des Afrika­ni­schen Karakals erstreckt sich über weite Teile Afrikas. Dort lebt er in Halbwüsten, Steppen und Trocken­wäl­dern. Zu seiner Nahrung zählen Klein­s­äuger und verschie­dene Vögel, welche er direkt aus der Luft fängt. Dieses Jagdver­halten ist einmalig für Raubkatzen.