- Die Schule geht wieder los. (Symbolbild)
60.000 Dresdner starten ins neue Schuljahr
Das neue Schuljahr in Dresden startet am Montag mit rund 60.000 Schülern und altbekannten Herausforderungen. Der Lehrermangel ist nach wie vor ein Problem, gestand Kultusminister Christian Piwarz. Zwar konnten sachsenweit 1.120 neue Lehrkräfte gewonnen werden, doch gewünscht waren sich eigentlich 1.300 Neueinstellungen. Es gebe schlichtweg zu wenig Bewerber, so Piwarz.
Helfen sollen digitale Lerneinheiten, also Unterricht per Video. Dadurch sollen die Schüler zum Selbstlernen motiviert werden. Die Reaktionen fallen gemischt aus, in der Politik und auch bei der Gewerkschaft GEW. Digitale Angebote seien zwar eine gute Sache, aber sie ersetzen keinen Unterricht, sagte uns der GEW-Chef Burkhard Naumann.
63. Grundschule in Blasewitz hat nun Elterntaxi-Haltestellen
Pünktlich zum Schulstart beginnt ein besonderer Verkehrsversuch in Dresden für mehr Schulwegsicherheit. Mittelpunkt ist dabei die 63. Grundschule in Blasewitz. Die Stadt hat vor Ort eine Schulstraße eingerichtet. Autos dürfen zwischen 7 bis 8 und 15 bis 16 Uhr nicht in die Wägnerstraße vor die Grundschule fahren.
Außerdem wurden an verschiedenen Standorten Elterntaxi-Haltestellen aufgebaut. Der Versuch läuft noch bis zum kommenden Februar, dann will die Stadt ein Fazit ziehen.
68. Grundschule in Leubnitz-Neuostra ausgelagert
Den Schulstart haben sich die Kinder und Eltern der Grundschule "Am Heiligen Born" im Dresdner Stadtteil Leubnitz-Neuostra sicher anders vorgestellt. In dem Altbau wurden größere Schäden an den Decken im Flur festgestellt. Das historische Schulgebäude ist deshalb jetzt aus Sicherheitsgründen gesperrt.
Die Schäden konnten bis zum Schulstart nicht behoben werden, heißt es aus dem Rathaus. Die Schule wird deshalb bis auf weiteres ausgelagert. 328 Kinder der 1. bis 4. Klassen müssen bis auf weiteres auf die Südhöhe zum Unterricht. Dort wird das Schulgebäude am Höckendorfer Weg erst mal zum Ausweichquartier.

