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Schule am Terrassenufer wird mit Containern erweitert

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Ab dem neuen Schuljahr sollen in der Auslagerungsschule am Terrassenufer rund 800 Schüler untergebracht werden können. Dafür wird gerade ein Neubau aus rund 190 einzelnen Containern, den sogenannten Raummodulen, gebaut. Dabei bestehen die Teile nicht nur aus Metall. Ein Stahlgerüst wird mit Gipskartonwänden umkleidet und mit Dämmung gefüllt, ähnlich wie bei einigen Fertighäusern, erklärte uns Ronny Witzorky von der ALHO Systembau GmbH, die mit dem Bau beauftragt wurden.Das dreistöckige Gebäude bietet dann mehr als 20 zusätzliche Klassenzimmer und Platz für rund 450 Schüler. Erste Arbeiten, wie das Verlegen von Wasser- und Abwasserleitungen, wurden bereits seit September 2017 durchgeführt. Eine Woche vor Ostern wurde dann begonnen die Fertigteile zusammenzusetzen, so Tino Flügel, Projektleiter des Amtes für Hochbau und Immobilienverwaltung der Stadt Dresden.Weil der Neubau im Flutungsgebiet der Elbe liegt, wurde er auf Betonstützen, einem Gründungsbauwerk, gebaut. Damit liegt die Grundplatte der Gebäudes knapp einen Meter über dem Gelände. Bis zum Sommer soll das Gebäude dann fertig verputzt und eingerichtet sein.

Der Neubau war nötig, weil ab September das vierzügige Gymnasium Dresden-Plauen, aufgrund von Erweiterungsabeiten an das Terrassenufer umzieht. Rund 2,2 Millionen Euro kostet der Bau die Stadt bis jetzt, zusätzlich fallen pro Jahr nochmal knapp 900.000 Euro Miet- und Betreibskosten an. Der temporäre Neubau soll vorerst für zehn Jahre genutzt und dann zurückgebaut werden.