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Schüler von Mitschüler mit Messer bedroht

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An der 107. Oberschule in Gruna ist ein Schüler der sechsten Klasse mit einem Messer bedroht worden. Die Sächsische Zeitung berichtete, dass die Tat schon vor knapp zwei Wochen geschah. Demnach habe ein Integrationsschüler   seinen Mitschüler mit einem Messer bedroht, nachdem er mehrfach provoziert worden sein soll. Eltern der Oberschule widersprachen dieser Darstellung bei uns auf Anfrage, es habe sich um einen deutschen Schüler gehandelt, der einen deutschen Mitschüler auf dem Schulhof bedroht habe. Auch andere Quellen bestätigten uns diese Schilderung.Wenige Tage später sei es zu einem ähnli­chen Vorfall gekommen. Dabei seien Schüler von zwei auslän­di­schen Mitschü­lern bedroht worden. Die Polizei habe die Fälle auf Nachfrage bestä­tigt, habe die Fälle aber nicht aktiv veröf­fent­licht, da es sich bei den Betei­ligten um Minder­jäh­rige handelt. Als Maßnahme hat die 107. Oberschule mittler­weile Gespräche mit Eltern und den Klassen geführt. Ziel ist es unter anderem Vorur­teile abzubauen, hieß es.Wie Eltern der Oberschule gegen­über unserer Redak­tion berich­teten, handle es sich in dem ersten Fall der Bedro­hung mit einem Messer nicht um ein Kind mit Migra­ti­ons­hin­ter­grund, sondern um einen deutschen Jugend­li­chen. Im zweiten Fall saßen mehrere deutsche Kinder auf einem Bolzplatz in der Nähe der Schule, als sie plötz­lich aus heiterem Himmel von zwei Mitschü­lern mit Migra­ti­ons­hin­ter­grund angegriffen wurden. Dabei wurde ein Kind leicht verletzt. Noch nicht ist nicht klar, ob das Kind durch eine Rasier­klinge oder durch einen Finger­nagel verletzt wurde. Das müssen Ermitt­lungen der Polizei ergeben. In beiden Fällen wurden Anzeigen bei der Polizei erstattet, einmal wegen Bedro­hung im Fall vom 19. Mai und zweiten Fall wegen schwerer Körper­ver­let­zung.Wie eine Polizei­spre­cherin auf unsere Nachfrage mitteilte, gab es zwei Vorfälle, die derzeit geprüft werden. Aus Schutz für die Kinder und Jugend­liche, werde man aber keine Details an die Öffent­lich­keit geben. Dies sei in so einem Fall normal, da es sich bei den Betei­ligten um Minder­jäh­rige handelt.Eltern der Oberschule legen Wert auf die Feststel­lung, dass es ihnen nicht darum geht, Vorur­teile gegen Flücht­linge zu schüren. Sie stellten deshalb auch klar, dass es sich, anders als von der SZ berichtet, beim ersten Vorfall mit dem Messer um einen Deutschen gehan­delt habe. Zudem seien es die ersten Vorfälle dieser Art an der 107. Oberschule gewesen.Im ersten Fall sind nach unseren Infor­ma­tionen bereits Maßnahmen durch die Bildungs­agentur ergriffen worden. Welche das im Detail sind, ist nicht bekannt.Bei der Bildungs­agentur Dresden und der 107. Oberschule in Gruna wurden Anfragen unsere Redak­tion gestellt. Die Schul­lei­tung war nach Angaben des Sekre­te­riats zunächst nicht erreichbar. Die Bildungs­agentur verwies an das Kultus­mi­nis­te­rium.(Redak­tio­neller Hinweis: Artikel wurde um neue Infor­ma­tionen der Polizei ergänzt.)